Was zur Hölle bedeutet eigentlich androgyn?

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Androgyne MenschenIch nehme an, du bist hier gelandet, weil du mit irgendeiner Suchmaschine nach androgyn oder Androgynität oder ähnlichem gesucht hast, richtig? Vielleicht fühlst du dich selbst androgyn? Vielleicht suchst du Informationen oder möchtest andere androgyne Menschen kennen lernen? Egal, aus welchem Grund du jetzt hier bist - BLEIB' bei mir! 😉

Ich hadere seit Jahren mit mir und dieser Seite. Die hat auch schon anders ausgesehen, aber immer nur waren es die folgenden Zeilen, die du jetzt lesen kannst. Ich habe eine Idee, ein Vorhaben, fast schon 'ne Vision (oh my god!). Ich will hier ein Portal bzw. eine Community für androgyne Menschen und interessierte schaffen.

Warum? Darum:
a) Der Begriff "androgyn" stiftet noch immer viel Verwirrung, und genau das ist einer der Gründe für mein Vorhaben, mit dieser Seite ein wenig für Aufklärung zu sorgen.
b) ich bin mir so sicher, dass es da draußen noch 1000 und mehr Menschen gibt, die ähnlich wie ich fühlen, die aber einfach (noch) nicht wissen, wie sie dieses Gefühl einordnen sollen und können.
c) meine Suchstatistik zeigt mir mehr als deutlich, dass "androgyn" ein großes Thema ist, nach dem sehr viele sehr oft suchen. 😉

Lasst uns mit ein paar Definitionen anfangen:

Wikipedia liefert z.B. folgende klassische Definition:
Androgynie bedeutet: "weibliche und männliche Merkmale vereinigend".

andro-stern.de (leider existiert die Seite nicht mehr) hat es damals u.a. so beschrieben:
Als androgyn bezeichnet man einen Menschen, der die sekundären Geschlechtsmerkmale des anderen Geschlechts aufweist.

Ja spitze, und das war's jetzt? Sehr kreativ, oder? Ich jedenfalls konnte damit damals nicht viel anfangen, und ich kann's auch heute nicht. Denn es sind nur Ansätze, und sie beziehen sich nur auf die äußeren Merkmale, nicht aber das Gefühlsleben eines Menschen. Leider werden androgyne Menschen oft mit Hermaphroditen (auch Intersexuelle oder Zwitter genannt) verwechselt, was biologisch völlig verkehrt ist. Hermaphroditen weisen in der Tat primäre und/oder sekundäre körperliche Merkmale beider Geschlechter auf, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Androgyne hingegen nicht, da sind es eher die tertiären (Frisur, Kleidung, Schmuck, Verhalten) Geschlechtsmerkmale, die jemanden äußerlich sichtbar androgyn erscheinen lassen. Aber was ist mit den Gefühlen? Mit der Seele? Was, wenn ich nach Außen hin typisch weiblich wirke, mich innerlich aber überhaupt nicht in diese "Rolle" einordnen kann und will? Was, wenn ich aussehe wie die männliche Testosteronbombe schlechthin, meine Seele, mein ganzes Wesen und mein Denken aber auch weiblich fühlt und ist? In meinen Augen gibt es auch noch die innerliche, gefühlte Androgynität, oder vielleicht auch "Seelen-Androgynität" die völlig unter den Tisch gekehrt wird, und nach außen gar nicht sichtbar ist. Kennt Ihr das Yin-Yang-Zeichen? Es vereint die Gegensätze, Schwarz kann ohne Weiß nicht sein, Gut ohne Böse nicht, männlich ohne weiblich nicht. Erst zusammen ergeben Sie ein Ganzes. Oder wußtet ihr, dass alle Menschen in den ersten Tagen ihrer Entstehung weder männlich noch weiblich sind? Wir alle sind geschlechtslos, und erst im Stadium der späteren Entwicklung bekommt der Mensch einen männlichen oder weiblichen Körper. Und manchmal sogar beides (Zwitter).

Androgyn wird immer mehr Thema, besonders in der Mode. Menschen suchen nach: "wie style ich mich androgyn", "androgyne Frisur", "androgyne Kleidung". Nur ein paar Begriffe. Fällt euch was auf? Genau, das Äußere! Im TV, in der Öffentlichkeit, wenn es um dieses Thema geht, wird von der - ich nenne es bewußt so - oberflächlichen, "fashion-lastigen" Androgynität gesprochen. Aber was ist mit der Seele und den Gefühlen?

Kurz gesagt: für mich gibt es einen Unterschied zwischen innerer und äußerer Androgynität.

Da ich selbst lange Zeit nicht wußte, "was das ist", was es mir so erschwert, mich in eine Geschlechterrolle einordnen zu können und zu wollen und warum ich sogar zeitweise dachte, ich sei transsexuell, ist es mir ein dringendes Bedürfnis, die Androgynität ein wenig näher zu beleuchten und ein Netzwerk zu schaffen, da ich bisher leider nicht eine einzige deutsche Seite gefunden habe, die sich damit beschäftigt. Im Laufe der Zeit habe ich viele Menschen kennen gelernt, denen es ähnlich geht wie mir, und ich bin mir sicher, dass es da draußen noch sehr viel mehr gibt. 😉

Die Flut an Begriffen, die exisitiert, um sich einer Rolle in unserer Gesellschaft oder einer Kategorie zuordnen zu können, ist mittlerweile kaum mehr zu durchschauen. Transsexuell, intersexuell, pansexuell, genderqueer, androgyn, transgender, genderfuck...die Liste ist ja noch viel länger. Niemand muss sich einordnen, kategorisieren und in eine Schublade stecken lassen. Aber um sich selbst finden zu können, braucht man manchmal einfach irgendwas, an dem man sich orientieren kann. Mir ging das jedenfalls so.

Und was für mich nun absolut unglaublich ist: vor 8 Jahren habe ich diese Seite online gestellt (2008). Mit fast genau diesem Text. Damals habe ich eine Umfrage gestartet, an der sich bis Ende der Umfrage insgesamt 6768 Menschen beteiligt haben. Ich danke hier zunächst mal allen, die sich die Zeit genommen und mir meine Frage beantwortet haben!

Hier ein Screenshot der Fragen und Auswertungen:

Umfrage - Portal für androgyne Menschen
Umfrage - Portal für androgyne Menschen

Tja, und jetzt habe ich daraus zunächst mal einen Blog gemacht. Wieso? Weil Blogs eine feine Eigenschaft haben, die meine alte Seite nicht hatte: Kommentare! Die Seite soll wachsen und wird mit Infos Rund um das Thema "Androgynität", "androgyn", Definitionen, Bildern, Videos, Musik etc. gefüttert. Und noch immer habe ich die wahnwitzige Idee einer großen Community, einem Portal, auf der sich Menschen treffen und austauschen können, für die - auf welche Art und Weise auch immer - androgyn ein Thema ist. Aber dafür brauche ich Unterstützung! Ich habe schon ganz wunderbare Mails von Menschen bekommen, die mir bei meinem Vorhaben helfen wollen, oder die mir einfach geschrieben haben, wie sie sich fühlen. Ich habe Jahre(!) nicht mehr in meine Mails geschaut, und ich war echt platt und überwältigt von all den Reaktionen. Ich werde jede einzelne Mail auch noch beantworten. Also: wenn ich noch immer Mitstreiter habe, ganz egal, in welcher Weise: sagt's mir! Entweder hier als Kommentar oder per Mail (steht im Impressum). Ich hab' keine Ahnung, wohin die Reise dann geht. Es geht mir hier weniger darum, eine "Lifestyle"-Seite zu erschaffen (androgyn scheint ja auch sehr "en vogue" geworden zu sein), sondern viel mehr auch um die "innere Androgynität", die ich selbst in mir trage. Das nicht einordnen können und wollen, sich seltsam und doch so frei zu fühlen. Nachdem ich all die Mails gelesen habe, weiß ich nun, dass da draußen noch sehr viele andere so empfinden. Und die will ich kennen lernen!

Ihr könnt mir gerne auch schreiben: info@androgyn.org

Janni

Wie hat dir mein Beitrag gefallen? Ich freue mich über Feedback! 🙂

123 Gedanken zu “Was zur Hölle bedeutet eigentlich androgyn?

  1. Angie

    Hallo,
    ja Du hast recht mit dem was Du Eingangs geschrieben hast ich bin auf der Suche nach Androgyn auf Deine Seite bzw. Blog gekommen.
    Ich konnte zwar mit dem "allgemeinen" Begriff schon was anfangen aber das bezog sich wohl mehr auf das äußere Erscheinungsbild.
    Nun habe ich eine Frau gefunden mit der ich mich schreibe die sich als Androgyn bezeichnet, ich dachte auch erst das sie sich äußerlich so sieht und gibt, sie meint es aber wohl so wie Du das hier beschreibst.
    Da ich sie sehr sympathisch finde wollte ich mich genauer über die Thematik informieren auch um sie besser zu verstehen.
    Ich finde diese Seite echt super ich kann Deine Gefühlswelt auch sehr gut verstehen, ich war einmal Transsexuell und habe Jahrzehnte daran und mit meiner Gefühlswelt und meinen Gedanken zu kämpfen gehabt aber nun habe ich diesen Kampf gewonnen.
    Liebe Grüße
    Angie

    Antwort
  2. legolas

    Heyhey, für Leser_innen dieser Seite ist wahrscheinlich auch das Nichtbinär-Wiki interessant, sowohl zum Lesen, als auch zum Erweitern des Inhalts: http://de.nichtbinaer.wikia.com

    Dort geht es generell um Menschen, die auf irgendeine Art nicht (ausschließlich) männlich und nicht (ausschließlich) weiblich sind, was oft unter den Begriffen nonbinär/nichtbinär und genderqueer zusammengefasst wird.

    Antwort
  3. Thea

    Hallo!
    Ich bin erst heute auf den Begriff "Androgyn" gestoßen und habe einfach mal Google angeschmissen. Ich weiß nicht ob ich Androgyn bin, für mich ist das alles einfach neu und kompliert, ich will weder weiblich noch männlich sein aber trotzdem will ich nicht nach meinem Geschlecht gefragt werden sondern das man einfach sieht, das ich biologisch betrachtet weiblich bin.
    Ich lege keinen Wert auf Schminke, wenig auf Schmuck, mag "tief" ausgeschnittene Oberteile nicht so wirklich und wirkte mit meinen kurzen Haaren scheinbar androgyn. Da mir die Frage auf den Keks ging, beschloss ich meine Haare wieder wachsen zu lassen.
    Ein wenig ausführlicher hatte ich mit Freunden ein Gespräch darüber und da hat jemand diesen Begriff in den Raum geschmissen. Jetzt steh ich hier und bin am überlegen...
    Beim Cogiati Test hab ich 20 Punkte bekommen, gehöre dementsprechend laut Test in Klasse 3. Aber mich nur dank eines Testes in eine Schublade stecken zu lassen ist seltsam. Ich muss mich wohl noch längere Zeit damit beschäftigen.
    LG Thea

    Antwort
    1. Jo

      Liebe Thea. Dein Text berührt mich besonders, weil ich glaube, dass wir uns spiegelbildlich verhalten und fühlen.
      Ich bezeichne mich durchaus als androgyn, was ich als sehr kompliziert erlebe, weil ich - wie Du auch - weder männlich noch weiblich sein will. Biologisch gesehen bin ich aber männlich, hetero, also auch sexuell Frauen zugewandt. Da möchte ich nicht immer gefragt werden, ob ich homosexuell sei. Das geht mir auf den Keks. Im Gegensatz zu Dir mag ich Schmuck und Schmincke. Ebenso oversized Pullover und Jeggings, Haremshosen, Shorts und Doc Martens.
      Ich würde mich freuen, wenn wir mal in Kontakt kommen könnten.
      Viele Grüsse
      Jo

      Antwort
    1. Hi Joh.,
      vielen Dank für deinen Buch-Tipp, habe ich mit auf die Liste genommen! 🙂 Hast du das Buch gelesen? Mode ist für mich auf jeden Fall Thema. Ich renne vermutlich auch eher in Klamotten rum, die so'n bisschen "dazwischen" zu definieren sind. 🙂

      Antwort
      1. Jo

        Liebe Janni.
        Entschuldige, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Derzeit ist mein Leben pures Achterbahn fahren. Mit vielen Steilkurven, aus denen ich herausfallen könnte. Zum Lesen komme ich wenig, das Buch ist mir (derzeit) zu wissenschaftlich, Kopf betont. Tödlich für mich. Ich muss raus ins Leben mit all meinen Zweifeln an meiner sexuellen und gefühlsmässigen Identität. Eine Gruppe suche ich, aber sich "androgyn" zu fühlen scheint mir komplizierter zu sein als TS und Gleichgesinnte zu finden schwierig.
        Dabei möchte ich mich aber unbedingt treffen und nicht unbedingt nur schreiben.
        Gibt es im Raum Frankfurt "androgyn" Gruppen?
        Lieben Gruss
        Jo

        Antwort
  4. George

    Mal ne echt blöde Frage, aber ist es nicht wesentlich normaler anrogyn zu sein, als "normal"???
    Je mehr ich darüber nachdenke und mit mir innere kämpfe ausfechten, desto mehr komm ich zu der Überzeugung, dass anrogyn prinzipiell "normaler" sein müsste.... Mal bildlich gesprochen: welche Münze hat denn den vollen Wert, wenn sie nicht 2 gleichgroße unterschiedliche seiten hat???? ....

    Antwort
  5. Denis

    Hallo
    Ich (weiblich) schreibe das während der Nachtschicht auf einem hässlichen I-phone (Geschenk), also bitte verzeih etwaige Tipp-fehler.
    Ich finde deine Seite gut, da ich grade anfange mich mit dem Thema selber zu beschäftigen.
    Therapie wegen Langzeit-depression und keiner hat gedacht das ich Gender- issues habe. Man kann den Leuten erzählen was man will, in diesem Punkt hören sie dann einfach nicht zu.
    Ich bin jetzt 32 und hatte aber immer schon Probleme mit meinem Aussehen. Dachte immer ich schau aus wie ein Transvestit wenn ich ein Kleid trage (ich besitze ein einzigesund habe es seit ca 5 jahren nicht getragen)
    Gekoppelt mit einem anscheinend hormonellen Problem hab ich irgenwann aufgehört mich an zu passen.
    Im grunde seh ich moment aus wie ein junger Zwerg der auf 1,78 gestreckt wurde ( leichter kinnbart)
    Hoffe die Seite bleibt am leben.
    Habe beide Tests gemacht:
    BSRI 54 66 60
    COGIATI. 80 Kategorie 3

    🙂 wäre nett wenn du dich meldest
    Danke 🙂

    Antwort
  6. Sollte ich meine still gelegte Seite ANDRO-STERN.DE noch einmal (neu und ein wenig anders) aufbauen und ins Netz stellen? - Wer übrigens per GOOGLE nach ANDRO-STERN sucht, findet immer noch die Zusammenfassung der damaligen Homepage als PDF-Ausgabe einer Broschüre, die ich habe drucken lassen.

    Aber alles in allem: AndroGyn ist und bleibt ein hilfloser Schuhkarton, weil die gesellschaftlichen Umstände eine Zivilisation einerseits die Individualität als schützenswerten Raum beschreibt, und keiner so sein will, wie die andere, aber dennoch dürften Du und ich nicht aus dem Rahmen fallen und müssen so sein, wie man uns haben will. -- pathologisch Beknackt!

    Antwort
    1. Hi Christel,
      ich kam so selten dazu, hier endlich mal auf all die Kommentare zu antworten und danke dir für den Link zu deiner Broschüre! Darf ich die in meiner Bücher-Section verlinken? Natürlich mit Quellenangabe? Das wäre spitze! 🙂 Deine Seite war übrigens vor ca. 10 Jahren eine meiner ersten Quellen, als ich angefangen habe, mich gezielter mit mir und diesem Thema auseinander zu setzen. 🙂

      Antwort
    2. Eva-Maria Thiede

      Danke für diesen Beitrag, er spricht mir aus der Seele. ".... ein hilfloser Schuhkarton, weil .... " ff
      ".... müssen so sein wie man uns haben will...." !!!
      Wie sähe es wohl aus wenn jeder Mensch einfach er selbst wäre? Wer weiß, vielleicht brauchen wir Schubladen...

      Antwort
  7. Mario

    Hallo
    Ich habe schon immer gewusst das ich anders bin und weiß jetzt das ich Androgyn bin.Schön das es eine Seite dafür gibt toll wäre noch ein Chat wo mann neue Gleichgesinnte kennen lernen kann.Ich selber trage gerne sexy DW weil ich auch einen Femininen Körperbau habe ,ich dachte immer das ich Krank bin das ich auf High Heels,Nylons oder auch Unisex Sachen mag.Auf der Seite http://www.transgender.at/cogiati/cogitest.cgi kann man einen Test machen der sehr gut ist da kam auch raus das ich Androgyn bin.

    Antwort
    1. Mario, Die Sache mit dem Test schein Dir eine Hilfe gewesen zu sein. Was meinst Du, können wir uns darauf einigen, dass dieser (tatsächlich gar nicht so schlechte Test!) nur ein kleines Steinchen auf dem Weg sein kann, zu erkennen, "meine Welt ist nicht klar Frau oder klar Mann. Der Raum dazwischen ist unendlich groß.

      Für mich war es ein unendliche langer und rückblickend auch spannender Weg. seit knapp 25 Jahren lebe ich mein Ich, das ich bin. Und was mich rückblickend noch mehr erstaunt: selbst meine durchaus "öffentliche" Berufausübung hat darunter nicht gelitten - eher im Gegenteil: je mehr ich mich von meiner Zangsrolle abwandte um so freier konnte ich auftreten, den Menschen begegnen und damit wuchs die mir entgegen gebrachte Anerkennung.
      Nun lebe ich ganz neu noch in einem konservatien Kuhkaff und keiner nimmt Anstoß an mir, im Gegenteil, ich bin integriert. -- Vielleicht hatte ich aber auch nur Glück mit meinem eher ungewöhnlichen Vornamen, der echt ANDROGYN ist und mir von den Eltern gegeben wurde, die gar nicht wussten, was sie da taten.

      Eines hat mir schon früh geholfen: die eigene Sprache; zum Beispiel ist Damenwäsche und Herrenwäsche mir absolut unbekannt; ich trage die Sachen, die mir passen, optisch und praktisch, dass dabei eigentlich alles aus der Abteilung Damen stammt, habe ich nicht zu verantworten. Auf die Frage, ob es nebem den "Damen-BH"s auch "Herren-BH"s gibt, blieb bisher unbeatwortet.

      Und wenn Du magst, kannst Du gerne zu mir Kontakt aufnehmen; ein Chat per Skipe oder WhatsApp ist durchaus machbar
      eMail: andro[minus]stern [at] christel[minus]pruessner[dot]de
      Christel grüßt Dich und die Mitlesenden

      Antwort
  8. Manu

    Die Definitionen von Androgyn, sowie alle Begrifflichkeiten wie Transsexuell und dergleichen finde ich alles andere als hilfreich und zutreffend, da sie einem "Schubladen-Denken" gleichen. Auf mich treffen sie auf keinen Fall zu.

    Es hat bei mir sehr lange gedauert und viele Jahre Studien in astrologischen Fachbüchern gefordert um ein einigermassen passendes Bild von mir zu bekommen.

    Da ich in meiner Kindheit und Jugend immer nur ausgegrenzt worden bin, mich nie verstanden gefühlt habe und mich immer irgendwie anders gefühlt habe, war der Leidensdruck so gross, dass ich wissen wollte wer und was ich eigentlich bin.

    Wenn eine weibliche Seele in einen männlichen Körper inkarniert ist, dann bedeutet das ANDERS zu sein. Mit meinem Körper bin ich einverstanden und mag ihn und das ist wichtig um überhaupt richtig im Körper inkarniert zu sein. Meinen Körper wollte ich nie verändern um ihn an meine Seele anzugleichen. Dann wäre ich keinesfalls mehr der oder das, was ich bin.

    Vielmehr geht es darum, zu verstehen, dass es eine Bedeutung hat, so zu sein, wie man ist und das anzunehmen. Wenn man seine linke weibliche Seite und seine männliche rechte Seite lebt, ist man GANZ oder VOLLKOMMEN, man braucht keine gegengeschlechtliche Ergänzung mehr um HEIL zu sein.

    Leider bedeutet das für mich, dass ich mein Leben alleine leben muss, da sich für mich kein Partner finden lässt, der zu mir passt und wo es eine gegenseitige Anziehung gibt.

    Antwort
    1. Frank

      Hi Manu.Du hast deine Seele bzw. deine Psyche also mit astrologischen Büchern viele Jahre studiert . Nur mal so ganz am Rande,Astrologie ist Sternenkunde und Psychische (also die Lehre des Geistes) sollte man Psychologisch oder Psychatisch untersuchen lassen also (auf keinen Fall selber an sich praktizieren!). Viel Glück bei deiner weiteren Selbstfindung!

      Antwort
    2. Wenn ich Deinen Text so lese, wünsche ich Dir: Werde frei und lebe und ich möchte wetten, Du bis schon bald nicht mehr allein. - Trage nicht das Schild AndroGyn vor dir her, sei einfach nur Du! - Im vorigen Jahren haben wir den 40ten Hochzeitstag gefeiert. Vor 40Jahren kannte ich nicht mal das Wort AndroGyn und war dennoch zu wenig Mann und nicht genug Frau. Ich konnte nicht wirklich Mann sein und für die Rolle Frau gab es in mir keine Zielbeschreibung. Einfach ICH sein, das bringt es!
      c.p.

      Antwort
    3. Johannes

      Ja, ich bin wirklich etwas "verwirrt" seitdem ich mich dem "androgyn" Sein beschäftige. Und möchte gerne andere androgyne Menschen kennen lernen. Ist es nur eine Gedankenspielerei, weil aus Einsamkeit genügend Freiraum dazu da ist, oder ist die Einsamkeit durch die Androgynität entstanden? Ich habe so viele Fragen und suche die Antworten dazu.

      Antwort
        1. Johannes

          Hallo Christel.
          Danke für Deine Antwort. Bin froh, dass es doch über die Seite klappt 🙂 und schreibe Dir gerne eine private E-Mail.
          Lieben Gruß
          Johannes

          Antwort
      1. Georg

        Hallo Johannes,
        Ich glaube nicht das eins das andre bedingt, viel mehr ist es so, dass man nicht wirklich einsam ist, man fühlt sich nur oft so weil man einfach ANDERS ist.... Früher fand ich das scheisse, mittlerweile hab ich das einfach so gelöst,dass ich eben einfach zu den Leuten (Freunde und so) geh, die mir grad das "geben" was ich jetzt im Moment will/brauch etc.... Klingt egoistisch.... Ist es vielleicht auch etwas aber mal ehrlich: die "normalen" machen es doch genau so...

        Antwort
        1. Johannes

          Hallo Georg.
          Ist sicherlich so, das Einsamkeit ein Gefühl ist, was meistens aber ja wohl aus fehlenden Kontakten entsteht.
          Ich finde es nicht egoistisch, wenn Du schreibst, dass Du eben einfach zu den Leuten (Freunde und so) gehst, die Dir grad das "geben" was Du jetzt im Moment willst/ brauchst.
          Aber hier liegt doch die Schwierigkeit. Wo finde ich diese Kontakte, wenn ich "anders" bin?
          Eine kleine Episode mit meiner (Ex-) Freundin: Sie mag es überhaupt nicht, dass ich im Sommer zu (kurzen) Jeansshorts auch noch Doc Martens trage. Das würden nur schwule Männer tragen! Ihre Meinung. - Ich hatte mir vor langer Zeit mal im Internet die Suchergebnisse zu Docs und Jeanshorts angeschaut: (fast) nur androgyne Mädels, aber überhaupt keine Männer!
          Soweit liegt die Deutungen auseinander.

          LG Johannes

          Antwort
          1. Johannes

            Eigentlich ist das jetzt kein Kommentar, sondern die Bitte an Alle, die diese Seite besuchen und sich mit dem Thema "androgyn sein" beschäftigen, mir mit Hinweisen zu helfen.

            Ich wohne in Mainz und habe kürzlich von einem Psychologen aus einer Beratungsstelle den Rat bekommen, mich doch einmal in eine Therapie zu begeben. Doch die Wartezeiten sind sehr lang; aber ich habe mich angemeldet.
            Ich würde aber gerne umgehend wenigstens den ersten Schritt machen.
            Wer kennt sich denn in der Szene aus? Gibt es im Rhein-Main-Gebiet eine Anlaufstelle?
            Eine Gruppe eventuell?
            Lieben Gruss
            Johannes

    4. Anonymous

      Du bist vollkommen im ganzen angekommen... fähig die Bedeutung gar den Sinn zu kennen... und doch unterschätzt du deine Gedanken... es gibt viele Wege nicht alleine zu sein.. lasse den Gedanken ziehen alleine sein zu müssen.. solange das eine Option deiner Gedanken ist .. solange bleibt es ein Teil in deinem Leben

      Antwort
    1. Tom

      Ich fände es auch cool, wenn es hier nen Chat gäbe, wo man mit Leuten die hier aktuell online sind chatten kann. ^-^

      Antwort
  9. Tom

    Bei diesem Cogiati-Test kommt bei mir raus, dass ich "vermutlich transsexuell" bin. Ich fühle mich eigentlich eher androgyn. Ich wirke nur lieber etwas femininer.

    Antwort
      1. keinplan

        bei mir wars:
        m 97
        f 96
        s 101

        also deutlich ausgeglichener...

        wenn ich das richtig verstehe ist es so:
        je ausgeglichener m&f sind, desto androgyner ist mensch.

        oder wie seht ihr das?

        grüße,
        kp

        Antwort
        1. Tom

          Ja das stimmt schon. Ich bin aber der Meinung, dass solche Tests so gut wie nichts aussagen. Das sind bloß Charaktereigenschaften, die als männlich oder weiblich gelten. Es kommt nur auf das eigene Gefühl an.
          Ich persönlich fühle mich ungefähr gleich männlich und weiblich, trotzdem wirke ich lieber etwas femininer.

          Antwort
      1. Tom

        Ich finde das so unfair. Wenn Menschen die biologisch weiblich sind transsexuell sind, oder androgyn in deinem Falle, haben die es relativ leicht das mit Kleidung, Frisur etc zu kompensieren ohne dass es groß auffällt. Ich habe um ehrlich zu sein auch mal deine FB Seite gestalkt (ja sry bin halt ein neugieriger Mensch) und du siehst einfach mega neutral aus. Wenn Menschen, die wie ich körperlich ein Junge sind, dann fällt das total auf. Ich schminke mich immer, ich versuche auch meinen Kleiderschrank weiblicher zu gestalten. Und das einzige was passiert ist, dass ich als Schwuchtel beschimpft werde.

        Antwort
        1. Johannes

          Hallo Tom.
          In dieses Wehklagen kann ich nur einstimmen. Was an einem Mann nicht "männlich" ist, ist eben "schwul". Mit dieser Denkleistung bin ich seit meiner Jugend konfrontiert. Eine Episode mit meiner Freundin habe ich gerade hier geschildert. Je mehr ich mich mit Mode beschäftige, je mehr orientiere ich mich an weiblicher Mode. Die ist meiner Meinung nach einfach schöner, weil sie ein besseres Ganzes unterstützt. Ich mag eben Doc, und enge Jeans, die Docs nicht verdecken, sind eben ideal, werden aber heute als weibliche Klamotten bezeichnet. In den 80er Jahren haben Alle knallenge Röhrenjeans getragen und Niemand fand das komisch.
          Wobei ich die Grenzen meiner "weiblichen" Seite noch nicht ausgelotet habe. Da bin ich verdammt unsicher. Habe auch etwas Angst davor, weil ich nicht weiß, wo die Reise hingeht.
          Viele Grüße
          Johannes

          Antwort
  10. keinplan

    hallo,

    ich hab nen test gemacht, der ermittelte, was ich schon immer fühlte... nicht fisch, nicht fleisch, von beidem relativ ausgewogen, also wohl androgyn... bin aber im moment auf der suche und deshalb in alle richtungen offen...

    äusserlich aber männlich...

    bin durch websuche hierher gekommen... forum gibts doch schon für umsonst, glaube ich, und wäre doch viel besser als nur diese Kommentar-Funktion...

    glg
    keinplan

    Antwort
  11. Anne

    Ich habe heute herausgefunden, dass ich androgyn bin. Dank dieser Seite. Ich hab mich nämlich schon öfters gefragt, ob es dafür überhaupt eine Bezeichnung gibt oder ob nur ich mich so fühle.
    Als ich kleiner war (so Grundschulalter) war ich schon irgendwie anders, kein richtiges Mädchen, aber auch kein richtiger Junge. Ich hab immer Sachen aus der Jungsabteilung angezogen und hab auch lieber "Jungsaktivitäten" gemacht. Andererseits war ich auch froh ein Mädchen zu sein. Oft haben mich dann Leute gefragt "bist du eigentlich ein Junge oder ein Mädchen?". Teilweise wurde ich auch als Zwitter "beleidigt", von Leuten die nicht mal wissen was das ist. Mit der Zeit hat das dann dazu geführt, dass ich mich immer mehr wie die anderen Mädchen angezogen hab und versucht hab, mich so wie sie zu benehmen. Innerlich war ich jedoch immer noch mehr ein Junge. Mittlerweile scheiß ich auf die Leute und mach das was ich will und zieh mich auch so an wie ich will. Mir wird zwar noch oft gesagt, dass ich mich mehr wie ein Mädchen verhalten soll oder, dass ich gar kein richtiges Mädchen bin, aber es juckt mich nicht mehr. Ich fühle mich nunmal als Mädchen UND Junge und wem das nicht passt, dem kann ich auch nicht helfen. Ich werde mir auch bald die Haare kurz schneiden lassen. Mal schauen wie viele Leute mir sagen werden, dass ich jetzt wie ein Junge aussehe. 😀

    Antwort
  12. Tom

    Hi :3
    Ich bin Tom und fühle mich auch androgyn. Ich wusste lange Zeit nicht welches Geschlecht ich innerlich bin, manchmal dachte ich erst ich sei transsexuell und mamchmal habe ich mich im richrigen Körper gefühlt. Ich war lange Zeit sehr verwirrt und vor einer Weile habe ich mich mal intensiver mit dem Thema soziales Geschlecht beschäftigt und bin dann auf Androgynität gestoßen. Ich wusste vorher nicht, dass es auch sein kann, dass man sich als eine Mischung aus beiden Geschlechtern fühlen kann und so. Ich habe endlich etwas gefunden womit ich mich eindeutig identifizieren kann. Und auch danke an diese Website, erklärungen die ich woanders zum Thema Androgynität gefunden hab, haben mich nur noch mehr verwirrt.

    Es ist immer sehr unangenehm als Junge wahrgenommen zu werden, vor allem in Beziehungen. Auch wenn ich meinen Partnern das sage, ändert sich daran nicht viel und sie nehmen mich glaub ich trotzdem noch genause wahr.

    In meinem Körper fühle ich mich auch etwas unwohl. Also ich habe kein Problem damit, in einem Jungenkörper zu stecken, bloß ich habe sehr sehr ausgeprägte männliche Merkmale. Meine Schultern sind mega breit, ich habe einen sehr starken Haarwuchs und wenn mein Stimmenbruch vorbei ist, werde ich unter umständen sogar eine kernige Bariton Stimme haben. Das fühlt sich alles irgendwie falsch an.

    Naja das ist so alles wichtige über mich auf das Thema der Seite bezogen.
    Ich hoffe hier tut sich auch mal was. ^^

    Antwort
    1. Tom

      Also das klingt jetzt so als müsste ich mich zu etwas zuordnen oder so, aber nein. Ich habe früher halt nur krampfhaft versucht mich als Junge oder Mädchen einzuordnen ohne zu erkennen, dass in mir eine Mischung aus beidem steckt. Etwas darüber zu erfahren und zu sehen, dass es auch Menschen gibt die ähnlich fühlen, hat mir halt geholfen das zu erkennen.

      Antwort
  13. Thomas Siegemund

    Vielen Dank für diese Seite. Ich habe mich jahrelang damit gequält als Mann aufzutreten als der ich geboren wurde. Und das unter relativ großen seelischem Schmerz. Es hat bis jetzt gedauert um mir einzugestehen das ich nicht nur eine weibliche Seite in mir habe sondern das Diese auch dominant ist. Ich verspüre aber kein Bedürfnis der Geschlechtsangleichung, sondern möchte endlich ganzheitlich Sein. Es ist schön hier noch andere Menschen zu finden denen es ähnlich geht. LG Thomas

    Antwort
  14. Elischeba

    Schaut doch mal hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=PNmumMFx8l4&list=RDPNmumMFx8l4#t=14
    Norm, Normalität sind Begriffe, die meiner Ansicht nach alles berechenbar, messbar, bewertbar, verkaufbar machen sollen - wohin sowas führt, kennen wir aus der Geschichte zur Genüge.
    Wir sind wie wir sind - auf jeden Fall einzigartig, gleichwertig und nicht berechen-oder messbar, nicht in irgendwelche Kategorien und Schubladen zu stecken. Hab einfach den Mut, auf die innere Stimme zu hören und ihr zu folgen; die weiß schon, wo's lang geht. Lebe dich selbst. Als ich vor langer Zeit mit meiner damals etwa 12-jährigen Tochter die Frage erörterte, ob sie sich taufen und konfirmieren lassen oder irgendeiner Glaubensgemeinschaft beitreten wolle, und wie sie denn überhaupt so über Gott dächte, sagte sie: "Gott ist für mich, dass das, was ich fühle und tue, richtig ist."
    Ja, ich befürchte, dass wir Menschen noch einen seeeehr weiten Weg vor uns haben, wieder dahin zu gelangen, wo wir hergekommen sind. Um mit Hape K. zu sagen: Liebe ist Arbeit, Arbeit, Arbeit. Packen wir's an.....

    Antwort
  15. Falling Snow

    dann schleich ich mich auchmal hier rein und sag "hi". wär doch doof, wenn hier für monat november kein eintrag ist 🙂

    doch warum hier was posten? einerseits find ichs interessant, die bereits vorhandenen posts zu lesen und es ist nur fair, dann auch etwas zurückzugeben. zum anderen ist das thema ansich recht undefiniert. es ist mir aufgefallen, als ich für mich selbst etwas gesucht habe, was "es" ziemlich gut beschreibt. aber traurigerweise ist es deutlich einfacher, rauszufinden, was es nicht ist.
    aber was bleibt dann übrig? sicherlich kein schwarzes nix, auch wenn ich ziemlich oft das gefühl hatte, das es darauf hinausläuft.

    das erste, was ich herausgefunden habe, waren unterschiede zu anderen begriffen aus diesen bereich, sowas wie:
    fühle ich mich unwohl/fremd in meinen körper? ganz sicher nicht.
    schränkt es mich ein, mein "leben" zu leben?
    nö.
    leide ich in irgendeiner weise darunter?
    ganz im gegenteil 🙂

    ich glaub, das schließt ziemlich viele andere begriffe aus dieser richtung für mich aus. bleibt die frage, wieso ich mich denn nicht als "normalen" menschen sehe? ganz ehrlich? ich bin ganz normal, nur alle anderen sind verrückt 🙂 und damit meine ich, überspitzt gesagt, egozentrische männer und ebenso ich-bezogene frauen. aber "andere" sind erstmal unwichtig, der punkt ist die eigene definition

    ich bin (männlich?), weil
    - ich planen kann, einen tisch zu bauen und unerwartete auftretende schwierigkeiten ergebnisorientiert lösen kann
    - weil ich eine wow-gänsehaut bekomme, wenn rennmechaniker in der garage einen v8 warmlaufen lassen und alles im näheren umkreis einfach nur vibriert, die abgase und der wummernde sound mich sprachlos machen
    - ich die eigene katze begraben kann (natürlich nicht lebendig 🙂

    ich bin nicht männlich (weiblich?) weil,
    - mir der jetzige tisch nicht gefällt, die form und farben beißen sich mit der restlichen ausstattung
    - weil ich einfach nur heulen könnte, wenn ich geländewagen und sonstige ego/selbst-darsteller sehe, die auf die kosten unserer kindeskinder durch die stadt düsen
    - weil meine (neue) katze eine extra-kuschelrunde bekommt, wenn sie mal wieder eine maus vor die tür legt und solange vorm fenster miaut, bis ich rauskomme 🙂

    okay, kurz gesagt, ich hab versucht, jeweils ein beispiel zu geben für das, was "uns" irgendwie ausmacht. also denken, fühlen und handeln, ohne auf die gründe für ebenjenes einzugehen. ist wohl mehr psychologie-kram dann und "erstmal" nicht relevant.

    und es ist für mich nicht männlich, sich vor den kühlschrank zu setzen und so ziemlich von allem darin ein bisschen zu probieren. nicht aus hunger, sondern um es zu schmecken. es ist nicht männlich, vor einer pfütze kurz zu warten und dann drüber zu hüpfen, anstelle von einfach drübergehen. es ist nicht männlich, musik zu hören, die augen zu schließen und zu träumen und es ist nicht männlich, "300" zu gucken und am ende zu heulen...

    was ist für mich weiblich?
    genießen zu können, sinnesreize bewusst wahrzunehmen, fantasie zu haben, empfinden/absichten hinter worten zu erkennen, verspielt sein zu können, unterscheiden zu können zwischen herz und verstand, verletzbar zu sein im herz, nicht im ego

    was ist androgyn?
    nach all den beispielen und vielen worten, ich weiß es nicht.

    das muss vielleicht jeder für sich selbst rausfinden. für mich ists einfach die tatsache, das ich einerseits rational/vernunft-bezogen sein kann und andererseits ein emotionales empfinden habe, welches durch das allgemein männliche "bild" nur ungenügend abdeckt wird.
    ob dieser verbleibende part dann weiblich ist, ich weiß es schlicht nicht

    lieben frauen es, den stoff eines rockes am oberschenkel zu spüren? wenn trompeten-ärmel langsam über die handoberfläche streichen? wenn haare beim kopfsenken an der wange entlanggleiten? möchten sie einen typ einfach nur knutschen, wenn sein hilfloser versuch, romantisch zu sein, einfach nur "seltsam" ist aber mit besten absichten? (nach bewältigung der irritation-phase 🙂

    was zum für mich zum letzten punkt übergeht
    sexualität

    ein wirklich heißes thema für mich.
    nicht, das es für mich einen unterschied macht, ob ich nu doch ein typischer typ bin und nicht androgyn,
    nur,
    weil ich nicht in der lage bin, mich auf sex/intimitiäten mit männern einzulassen.
    ich kann es, aber um ehrlich zu sein,
    nicht in dem gleichen maße wie für frauen.
    ich mag die ästhetik eines gutgebauten männerkörpers, nur, der einer frau ist sinnlich/ästethisch weit überlegen. sorry männer, sixpacks und drei-tagebart sind wirklich verführerisch, aber nicht das maß aller dinge 🙂

    ein königreich für eine ausrede 🙂
    als erstes: nur, weil man sich noch nicht hat ficken lassen oder einen süßen typ einen geblasen hat, heisst das nicht, das uns das automatisch wieder in die männer-ecke drängt.
    ich für mich bin beim ersteren bin ich noch gespalten zwischen neugier und ablehnung. beim zweiten warte ich nur auf eine gelegenheit.

    es ist "nur" sexualität und nimmt wieviel platz ein in unser leben? wenig, zumindest für mich. das meint die wichtigkeit.
    nicht mehr/nicht weniger. es ist lediglich eine variante, lust zu empfinden und bei gott nicht die einzigste, um glücklich zu sein. (aber trotzdem würd ich sie nicht missen wollen)

    aber wo war jetzt der faden?
    erzählt, warum ich bei androgyn gelandet bin und nicht woanders? check
    erzählt, warum ich mich selbst als androgyn betrachte? check
    erzählt, was für mich männlich/weiblich ist? check
    erzählt, warum sexualität wichtig/unwichtig ist? check
    was fehlt?

    unser lieber werner 🙂 unser troll hier 🙂 (lieb gemeint)
    hab ich wirklich grad auf jeden seiner punkte eine antwort gesucht? nein 🙂 also hier die kurzversion:

    adhs/borderline (wo du "uns" hineinstecken möchtest) ist ein bild, was für mich selbst die entfernung hat wie sonne und shit. um es kurz zu sagen, ich habe ein bisschen recheriert über dieses "krankheitsbild" und hab keine idee, wie du darauf kommst, "uns" und diese diagnose in einen hut zu werfen. aber ich bin sicher, das du es begründen kannst. ich freu mich drauf.
    und du sicher auch

    gruß
    ich 🙂
    androgyn? verstand und herz zu haben

    Antwort
  16. Mimi

    Hallo

    Danke sehr für die Seite 😉 obwohl ich seit langer her mit meine Androgynität klar komme tat sehr gut diese Seite und die ganzen Kommentaren zu lesen. 🙂

    Liebe Grüße Mimi

    Antwort
  17. Hallo zusammen,
    schön das es mal über Androgyn geht, meist liest man nur über TV Ts CD DQ...
    Ja ich bin sicher Androgyn, seit der frühesten Kindheit merkte ich das ich nicht so bin wie ich eigendlich sein sollte. Es war über die jahre immer ein seelicher Zwiespalt zw. meiner männlichen und weiblichen Seite. Vor 15 Jahen habe ich mich geoutet, konnte den Druck nicht mehr aushalten, seitem dem geht es mir seelich wieder gut. Man mir sogar sagt das ich als Frau gut rüber komme, man es merkt das man es nicht spiele sondern das ich es bin.
    Es ist aber nun auch so das ich keine geschlechtsangleichende op oder hormone nehmen mag. Lebe halt zwischen den beiden Gesachlechtern.
    Liebe grüße
    von Angela

    Antwort
  18. Signe_Infini

    Dieses, dein Thema bewegt mich schon eine ganze Weile - immer wieder mal.
    Manchmal weniger, manchmal mehr - aber nie war es ganz weg.
    Ich bin selber davon nicht "betroffen" - nicht äußerlich und nicht emotional.
    Aber ich habe eine deutliche Preferenz zu diesem Typ Frau.
    Oft habe ich mich damit schon der Lächerlichkeit preis gegeben weil mein Umfeld - wie die meisten Männer im allgemeinen wohl - eher auf, wie auch immer geartete, frauliche Typen stehen.
    Ich weiß auch nicht, ob das nun normal oder unnormal ist.
    Ich bin auch niemand, der, wenn er eine Frau sieht, schon überlegt, wie sie sich wohl im Bett macht.
    Meine Gedanken drehen sich dann eher um belanglose Dinge.
    Es sei denn, ich treffe eine Frau, mit minimalistisch femininen Zügen, Klamotten die aussehen, als ob sie aus dem Altkleider-Container kämen, Chucks und Rucksack statt Handtäschchen.
    Anfang des Jahres war es dann soweit: Ich hab mich mit einer Frau getroffen, mit der ich seit einiger Zeit (Jahren) sporadisch geschrieben habe.
    Eigentlich hatte ich sie gar nicht richtig wahr genommen weil keine Fotos von ihr existieren.
    Weihnachten kam eine kurze Gruß-Mail von ihr und ab da haben wir uns regelmäßig geschrieben.
    Ich merkte schnell, dass wir uns auf eine sehr strange Weise ähnlich waren.
    Am 2.1. haben wir uns dann zum ersten Mal live und in Farbe getroffen - da war's passiert.
    Vor mir stand sie: Kurze Haare - strubbelig, Klamotten deren Beste Zeiten schon lange vergangen waren, Chucks und Rucksack - was ich vorher nicht wusste, wusste ich jetzt!
    Das sollte sie werden!!
    Als sie mich zum Abschied küsste, schienen alle Dinge, die mir verhasst waren, plötzlich möglich, ja, sinnvoll !
    Beim zweiten Treffen war alles noch viel intensiver - nein, unbeschreiblich.
    Um es kurz zu machen - sie wollte, konnte aber nicht.
    Nein, nicht wegen irgendwem - wegen ihr selber.
    Sie sagte: Je mehr ich dich liebe, desto mehr hasse ich mich selber.
    Wegen was? - ich weiß es nicht.
    Ich wüsste es aber gerne.
    Ich hab keine Ahnung, ob es jemanden interessiert und ob es vielleicht irgendwas mit ihrer inneren Einstellung zu sich selber zu tun hat.
    Vielleicht hat jemand irgendeine Idee, wie ich mit diesem - meinem - Waterloo abschließen soll oder ob ich vielleicht irgendeine Möglichkeit ungenutzt gelassen habe.
    Ich weiß es nicht...

    Grüße an alle und besonders an Janni.

    Antwort
  19. Meggele

    Hallo Janni,
    ich bin schon lange der Überzeugung, dass ALLE Gegensätze in mir sind und finde das ganz normal. Ich kann entscheiden, welche Eigenschaften ich zulasse oder zeige. Das das androgyn heißt, wusste ich bis heute nicht. Meine Meinung nach ist jeder Mensch androgyn, es ist ihm nur nicht bewusst. Hätte ein Mensch nur jeweils eine Seite, wäre es ja auch nur ein halber Mensch. Also sei froh und dankbar, dass du so bist, wie du bist. Ein GANZER Mensch! - Von Herzen Alles gute wünscht dir ein ganzer Mensch!

    Antwort
  20. G. K.

    http://www.mythos-magazin.de/mythosforschung/mh_androgynie.pdf

    Lest doch mal auf der o.a. Seite.

    Ich persönlich kann nur Folgendes sagen: ich habe erst jetzt in relativ hohen Jahren meine Androgynität erkannt. Es war einfach mein Leben lang so, dass ich mich nie in Frauenkleidern wohl fühlte, keinen Zugang zu Schmuck und Make-up fand, einen Männerberuf ergriff u.v.m. Ich habe meine Augen davor verschlossen, weil es nicht zu meinem Selbstbild passte. Wollte nun mal auch Frau sein. Ich weiß nicht, was typisch weiblich und was männlich ist oder ob diese Definitionen nur Klischees bedienen.
    Ich konnte die Androgynität zunächst nicht akzeptieren. Ich hatte das Gefühl, meine Identität zu verlieren. Jetzt sehe ich das anders. Ich bin ein Mensch, der so ist, wie er ist. Ich lebe mich und keine Ideen anderer von mir.

    Antwort
  21. kanuscha

    hier n text von mir zum thema... :)https://vertraeumtewolke.wordpress.com/2014/06/15/nicht-rosa-oder-blau-sonder-bunt/

    Antwort
  22. Susi

    Also ich finde, dass du gut erklärt hast was Androgynie bedeutet und was es vor allem für dich bedeutet.
    Jedoch denke ich, dass diese Vorstellungen, die du von dir hast aus bestimmten Gründen enstanden sind. Zum Beispiel könnte es sein, dass du von deinem Vater vernachlässigt wurdest, weil Jungs immer als etwas Besseres galten, und dir deswegen unterbewusst einredest, dass du eher männliche Sachen bevorzugst.
    → Meiner Meinung nach, ist es alles eine Sache der Psyche, denn man wird schließlich nicht mit solchen Gedanken geboren, weder sind sie genetisch veranlangt.

    Antwort
  23. jenne

    hey, deine seite gefällt mir sehr gut!:)
    sehr schön geschrieben.
    ich selbst bin transsexuell und kann mr gut vorstellen, dass dus nicht immer leicht hast. deshalb wünsch ich dir alles gute!<3

    Antwort
      1. werner.....

        Hallo Janni.....

        Erst, wenn/falls Sie mir quasi.....ähhh: naja: beweisen? könnten, dass Sie weder AdhS noch Borderline sind, würde ich richtig wach werden hier.
        Vorher ist das Transgender-androgyn-Thema für mich , siehe meinen vorigen Post, ziemlich fest unter AdhS/bL eingeordnet, subsummiert. Kann zwar sein
        a) dass ich da irre
        b) dass ich mich hier mega unbeliebt mache bis zu
        c) gar nicht erst frei geschaltet werde?
        Schaunmermal.
        Mit 60 hat man(n) halt schon relativ gefestigte Ansichten, die aber trotzdem nicht automatisch richtig sein müsse.

        Interessant aber hier, wenn ich die posts lse, dass etlichre körper-Frauen ich für lesbisch halten. das halte ich für vielviel zu kurz, bis fast falsch argumentiert, das sind m.E. eher mehr Hetero-Männer in Frauen Körpern, & wenige lesbische Mädels..
        Beweisen kann ich meine Einschätzungn aber , leider?, nicht....
        Naja, ich habe da meine langjährigen Erfahrungen, die ich aber nicht beweisen kann. Schade?

        Zumindest ADhS/Bl-Frauen sind für mich wie aufgeschlagene Bücher..... sorry!
        werner querulant & fröhlichhhhh

        .E. gibt es ganz grob 3 bis 3 /2 Gschlechter:
        1) m Normalo 2) w Normalo 3) ADhS oder Variante: 3a) m AdhS & 3b) w AdhS

        die ADhS-ADhS Anziehung ist ungefähr ebenso stark wie ne Geschlechter-Anziehung ....

        Fast leider, muss mann sagen, sorggt iese ADhS-AdhS-Anziehung manchmal dafür, dass die ADhS-AdhS-2-erBeziehung sogar dann noch jahre- bis jahrzehntelang komisch hoppelnd weiterläuft, wenn gar kein 6 mehr abgeht.....
        ("Nymphe" schaltet plötzlich auf "Nonne" um!!!)
        Auch diese Variante, ich bin 60, hab ich schon selber in meinem eigenen kleinen Leben durch..
        Immerhin war "Mausi", im schwachen Ausgleich, ne relativ gute Kupplerin & hat mich dann in ihrer weibl. Bekanntschaft rumgereicht als Stecher....
        Besser als garnichts, aber schon schwer suboptimal!!! Nun ja, ich lebe noch..... Schuldgefühle??? N i c h t in diesem Kontext, wie denn auch?!
        Wenn sie glaubte, 6 delegieren zu können.......
        werner

        Antwort
      2. interessant...

        Samstag vor Pfingsten , ich kann n i c h t fairlangen, dass meine Posts frei geschaltet werden, zumal ich ja ziemlich rotzfrech daher kam....

        Für mich normal, aber objektiv schon dreist... Hmmm, Ich hab AdhS-bedingt eigentlich, also nativ, ne fette Schreibhemmung & hab bis 2006 nur das allerallernötigste geschrieben, oft nicht mal das! Seitdem überwinde bis überkompensiere ich meine Hemmung durch
        1) Heikle Themen
        2) gewagte Thesen
        3) dreiste, ungewöhnliche Wortwahl &
        4) aufwendige Formatierungen meiner Texte

        Insgesamt konnte ich so erreichen, dass ich trotz Schreibhemmung nun irgend so ein eitler? halbirrer? weebaktivist bin & fast täglich ca. 20-50 Seiten Dina4 frischen , neuen Text auf die Menschheit loslasse, u.a. bei Fiesbuch, aber auch geraspora, Rundmails, in Foren & auf Blogseiten mit Kommentarfunktion. E i g e n tlich arbeite ich auch seit 2006 , nicht wirklich, aber das steht noch an7aus, an einem Buch über meine Lebebspartnerin "Mausi" .....
        Damit gehts aber leider absolut nicht voran, aber wohl schade?.....
        werner, webaktivist, Themen: Religion, Politik, Medizin, Hifi-High-End
        Falls ich aud allen diesen Gebieten gute Arbeit leisten sollte (fragt sich, ich bekomme relativ wenig Rückmeldunggg) wäre ich einer der wenigen? Universalgelehrten Deutschlands, aber Eigenlob stinkt ja angeblich....
        Erst von Mausi lernte ich loben, zuhause bei Mutti, sie war eine gnadenlose Perfektionistibn (& AdhS & Sternzeichen LÖWE-Powerfrau, ater hatte nix zu sagen!!!) gabs Loben eigentlich garnicht! Immerhin, was mir heute nützt, gabs auch kein Selbstmitleid, das ich noch heute meist, aber nicht immer, saublöd empfinde. Niemand auf Terra weiss beweisbar, was hier einem Menschen von Geburt aus zusteht. Hilde Knef: " Für mich sollt`s rote Rosen regnen, mir sollten alle Wunder begegnen, das Glück sollte sich sanft entfalten usw usw usw... Wirklich???
        werner, mal nachdenklichhhh

        und tschüss, war doch diesmal gar nicht sooo schlimm, oder? 😉

        Antwort
        1. hmmm, ja., i`m special (?):
          Ich schreibe flüssig, locker, humorig, auf anhieb, & ohne Konzept druckreif, susser Orthographie-Änderungen brauch ich selznn was an meinen Texten nachbessern.... Routine : 20-50 Seiten fast täglich seit 2006, & dazu einen mega Nahholbedarf aus Jahrzehnten schreiberischer Entsagung/Hemmungggg
          Das gibt Power in meine Texte, ich polarisiere stark, man liebt oder hasst meine Texte, wenig dazwischen, ja...

          Ich geniesse die neu hinzu gewonnene Ausdrucksform mssiv, ja!!!
          Es ist wie eine Geburt gewesen....aber ja jetzt schon wieder paar Jährchen her, zwar. Scriptorrhoe now?

          Antwort
          1. http://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualität
            Hoch interessant & auch ziemlich kompliziert....

            Ob Androgynität völlig was anderes ist, oder ob es Schnittmemgen geben könnte??????

            Das Grundkonstrukt dürfte ber separat Bestand haben, trotz ggf. Schnittmengen
            Schaunmermal, ob & ggf. wie ich mit :
            http://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualität
            hier anecke.
            Ich selbst halt mich da aber voll raus, (ausnahmsweise, ich hab ja sonst zu fast Allem ne stabile Meinung) ich lese echt noch & hab da wirklich noch >> k e i n e <<fertige Einschätzung zu Obigem!
            Yeah!
            werner auch nicht alles-wissenddddd

          2. Steffi

            Entschuldige bitte, wenn ich dich evtl. Von deinem Podest schubse, aber du solltest das schreiben lieber lassen. Narzisstisches Bla Bla....

      3. werner ist Opfer (?):
        a) Mit Pech seiner eigenen Schreibe (= indiskutabel hier?!) &/o
        b) Eines Pfingst-Urlaubs der Bloggerin?

        Wenn`d a s nur ist/wäre...
        Schaunmermal.
        Ich hab mich ja, musste ich ja nicht, naja, von meiner ADhS-überkompensierten Schreibhenmung getrieben, gleichgleich mega "weit a.d. Fenster gelehnt".

        Für die (Richtigkeit der) hier kurz dargeleghten Ergebnisse meiner eigenen Sozio6ualforschung, hauptsächlich an mir selbst & etlichen weiteren m.E. AdhS & Bordies, gibts keine Beweise .

        Für mich inzw. zwar normal, aber bin so schon aus mehreren Fiesbuch-Gruppen & auch Foren rausgekickt worden. Da AdhS, im klassischenen Sinne, aber nicht lernfähig sind (?), mach ich dennoch so weiter, cool??????

        werner (un)wichtig

        P.s.: 33333 x mal SORRY: ganz, ganz schlecht überlegt von mir: Das mit Röhren lange gehört hier natürlich absolut überhaupt nicht her, das hätte, wenn überhaupt, n u r in ne pers. Mail an die Bloggerin gehört. Sorry, spricht absolut nichts dagegen, wenn Sie das selektiv löschen! Meinetwegen gerne!

        werner556677 bei pod.geraspora.de, = = Herrmann Reinoss bei Fiesbuch (Avatar, eigentlich dort fair???boten, was ich aber ignoriere = für gefährlihen Quatsch halte..... Hier bei http://www.androgyn.org wird mein bürgerl. Klatext-Name ja z.B. auch nirgenbdwo genannt!!! So gehört sich das. Der verrückte Zuckerberg, warten wir mal ab, was der demnächst snst noch so verbricht....ein 2.ter Hitler?! kümmert sich nicht um Datenschutz, mann sollte ihm sein Fiesbuch um die Ohren hauen. Mlliarden FB-Süchtige sind ihm fast völlig ausgeliefert? Oder spinn ich?
        w. (un-)w.

        P.p.s.: androgyn emotional, = psychisch? Ich finde das könnte, wenn alle Leute sich trauen würden, so zu sein, wie sie innerlich sind (unwahrscheinlich zumindetens in kleineren Städten & Dörfern) eine gar nicht so seltene Situation sein?
        Wer weiss, ob nicht jede Menge Leute über diese starren Geschlechterrollen unglücklich sind & auch eh schon partiell darüber hinaus gewachsen sind?.
        ...andererseits gibts Sicherheit, wllkommen im vertrauen Muff 😉 😉 😉

        Wer wirklich spirituell &/o charismatisch (könnte das ungefähr das Selbe sein???!) ist , der/die kommt wahrscheinlich mehr oder weniger auch androgyn rüber, auch, wenn---dann, ohne entsprechendes Outfit...

        .....und dann aber doch?:
        Bei Männern genügen oft schon lange Hare, &/o, wie bei mir, ein mittellanger Zopf..... um zumindestens , wenn vlt. schon keine echte Androgynität, so doch schonmal ne mittel"schwere" Protest-Haltung gg. eingefahrene Geschlechter-Rollen zu artikulieren. Oft wird noch, mehr oder weniger viel, mehr "dahinter" stecken.... aber es gibt wohl ,leider?, auch so Leute, die zeitlebens 24/7 (= rund um die Uhr) ewig nur, oberflächlich?, an ihrem Image rumschrauben.

        Früher oder später erkennt die Umwelt aber, ob nur das "Sache ist"., oder ob mehr, & Inneres , dahinter steckt.
        Bei mir als Christ isses mit Spiritualität
        a) einerseits deswegen fast ne Banalität = Selbstfairständlichkeit , aber:
        b) ich würde das/mich d e n n o c h ganz gerne, & sogar relativ heftigg, von der derzeitigen östlichen Esoterik abgrenzen.

        Ich glaube:
        a) dass man(n) das aus ein ander halten kann (?) &
        b) Dass ich gute Gründe habe, nicht jedem Kult/Welle/Trend hinter her zu laufen.
        Spätestens meine AdhS-Querulanz setzt einer z.B. Jüngerschaft enge, enge Grenzen.... oder so, oder, was meinen Sie, spinn ich nur ganz einfach?
        Könnte ja auch sein...

        werner , 60 Jahre alt, & noch kein bisschen leise (weise?)

        Antwort
    1. Jennifer

      Hi 🙂 Ich finde es ganz toll, dass du diesen Blog ins Leben gerufen hast!
      Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, was du schreibst. Nur weil Androgynität en vogue ist heißt dass noch lange nicht, dass sie dadurch entwertet wird, oder das diejenigen, die in der Modewelt, Fernsehen ect. damit handeln nicht mit der "wahren" Androgynität umgehen. Ich bin auch deiner Meinung, dass der Diskurs über den Begriff selten auch in die psychische Ebene eingreift (meist geht es dann in die Intersex. oder transgender Richtung).

      Ich habe eine Frage an dich: Woran machst du deine eigene Androgynität fest?

      Ich beispielsweise ziehe zu 90 % Männerkleidung an. Fühle mich aber 100% wohl in meinem weiblichen Körper und habe auch nicht das Bedürfnis meine Brüste zu verstecken oder so (sie sind nicht groß, aber man bemerkt sie schon). Mein Gang und meine Gestik ist ziemlich "männlich", meine Stimme jedoch total weiblich ;). Ich habe "männliche" (Boxen, Fußballspielen) und "weibliche" ("how to make a fishbraid" ;)) Interessen. Psychisch fühle ich mich (also) auch beides. Ob ich androgyn bin, oder einfach nur eine moderne Frau/moderner westlicher Mensch, weiß ich nicht 😉 Ich finde diese ganze (Geschlechter-) Kategorisierung sowieso total dämlich, aber du hast recht: man braucht Sprache um mit Dingen in relativ umfangreichen Ausmaß handeln zu können.

      Grüße

      Jennifer

      (entschuldige bitte für etwaige Rechtschreibfehler ;)!

      Antwort
    2. Hallo noch unbekannterweise, Janni...

      Hmm, ich bin selbst ein wenig trans, 20%?, & wenn ich gut drauf bin auch mehr oder weniger charismatisch. Fast jede(r) charismatische Mensch ist m.W. auch immer(?) ein wenig androgyn..... so ganz grob mal daher geplappert.

      Harte Fakten gibt es bei/in m i r aber auch:
      (SORRY:.....obwohl.... : Ich schmeiss aber dann auch gleich, in einem Abwasch, hier gleich noch paar heftig-deftige eigene Amateur-6ualisten-Forschungs- oder "Forschungs"-Ergebnisse mit dazu, ich bin immerhin 60 & hab schon diverse "Pferde kotzen sehen" , auch vor Apotheken 😉 😉 😉

      Vergib mir, dass ich relativ fest vom Folgenden überzeugt bin, & dass das Wort: Androgyn nicht allzu oft gleich vorkommt! Danke im voraus!!!)

      1) Ich bin garantiert, fast Vollbild: ADhS!!!

      1b) ADhS sind ca. 20 % der Bevölkerung, im Präkariat aber ca. 50% & mehr!!!

      2) Leider? auch , zwar ein relativ milder Fall: Borderline ...... (was evtl. eh das selbe sein könnte wie AdhS, considering....

      2b) Borderline = auch ca. 20% der Bevölkerung!!!

      3) AdhS Frauen sind fast alle trans (&oder evtl. androgyn???), haben männliches Sozial-& 6ualfairhalten!!! Haben aber schon auch noch paar weibliche Elemente
      (aber nicht allzu viele?...)

      4) AdhS Männer sind oft, ich jedenfalls , tendentiell auch trans &/o androgyn....

      5) AdhS-Anziehung zw. AdhS in Partnerschaften ist fast so stark wie 6uelle Anziehung in Normalo-Beziehungen.

      6) Körperlich hetero ADhS-ADhS-Beziehungen sind seelisch/"software"mässig ein wenig sowohl homo, als auch oft hetero, aber jeder Teil ist auch mehr oder weniger trans (&/o androgyn?), sodass intern, in der Beziehung, teils "verkehrte Welt" = vertauschte Rollen vorkommen. Evtl. das aber switchend...
      N I C H T dramatisch.... Das AdhS enthält allerdings, neben einer starken Anziehung, auch vielviel Sprengstoff, sodass solche Beziehungen ziemlich Achterbahn & chaotisch sein können, klar....

      7)ADhS/Bordies sind oft recht intelligent & querulant ja sowieso, sehen also nicht selten eh nicht immer 100% ein, warum, "the Hell" sie sich sauber stromlinienförmig in (nur)eine oder in überhaupt e i n e Geschlechter-Rolle einfügen sollen.....

      8)Borderline-Frauen pflegen ihre Selbstverletzung & ihr Hochrisiko-Verhalten nicht selten ausgerechnet (auch oder nur) auf 6uellem Gebiet, das kann medizinische Hilfe & Eingriffe notwendig machen, nicht immer nur lustiggg!!!

      9) Borderline Frauen sind m.W. entweder Nymphen oder Nonnen oder switchend, eine normale, durchschnittlich-bürgerliche 6ualität ist fast exotisch selten .

      10) BDSM dürfte unter Borderlinern , jedenfalls, wenn man auch milde Formen dazu rechnet, eher die Regel als die Ausnahme sein???

      11) Ich pers. habe ne Menge Erfahrung in diesen Dingen, dazu kommt einiges an Recherche & --- ich bin 60!!!---ein t i e f e s Fairständnis so mancher Zusammenhänge.

      12)Dank Google bin ich , zumal ja hoch motiviert, ein halber Mediziner, meine Ex war Medizinerin, mein Onkel auch, einige Bekannte sind Heilpraktiker....ich also 10% bis vlt. ein 1/2 Mediziner , aber was Diagnostik angeht (also überdurchschnittlich, besser als der durchschnittlich 08-15-Arzt?!), schon, weil ich mutiger bin?!....

      13) & vermutliieren...
      Im Ausgleich dazu haben Adhs & Bordierliner aber ein heftiges neurologisches Päckchen u tragen, Borderline ist fast xakt dasselbe wie die "posttraumatische Belastungs-Störung!!! alo auch kein Zuckerschlecken!

      a ein Gewerbe anzumelden...) wäre ich nicht dert aller schlechteste 6ual-Therapeut , meinetwegen auch oder eher : Neuro- &/0Psycho6ual-Therapeut. Eher Neuro..
      ....
      ADhS & Borderline sind zum Beispiel auch eher neurologische, als psychische "Dinger" , Besonderheiten. psychisch sind AdhS/Borderliner eher überdurchschnittlich gesund, also meist gesünder als Normalos.... Meine feste Überzeungung & auch Erfahrung aus jetzt 60 Erdenjahren Ist auch leicht fairständlich, warum: ausreichende Querulanz sorgt für deutlich weniger destruktive Sozialkontakte, als sie der durchschnittliche, zu & zu anpasssungswillige Normalo hat.

      Der durchschnittliche Normalo hat zu viele & zu viele schlechte, krank machende Sozialkontakte, verwuschelte, prinzipienlose "Hühner", = Everybody`s Darlings" ohne Kern, entkernt durch Hyper-Anpassung, eine nur zu logische Konsequenz schlechter Kontakte, die a.d. Dauer zu & zu viel Macht über solche Menschen bekommt. Kann AdhS/Bordies kaumkaum passieren?

      14) Medizinische Eingriffe sind n i c h t mein Gebiet, ich bin ein Mann des Wortes (2 Pastoren in meiner Kernfamilie, hihi 😉 😉 😉 ..

      15) Nun ja, Selbstbewusstsein hab ich wohl für 2??? Wenn`s Ihnen gefällt, so Jemand kennen zu lernen, meinetwegen gerne!

      16)Ich kann hier fairmutlich auch noch einiges dazu lernen!

      Immer zu Diensten
      werner (un)wichtig, webaktivist, Amateur-Medizin-Journalist (hauptsächlich AdhS/Borderline/Kryptopyrrolurie/Neuro-Psychologie/sexualistik, was immer das ist, kicher 😉 😉 😉 & ADhS/Bordie. I Q 129 in einem www Test, der nur bis 130 geht, also quasi Endanschlag, zumindest in d i e s e m Test. Nunja, dafür kann ich mir bisher absolut nichts kaufen, haha.

      ähh: """Noch Fragen Kienzle?""" (sorry für etwaigen Sarkasmus, ist nicht böse gemeint )
      werner = Herrmann Reinoss bei Fiesbuch & werner556677 bei pod.geraspora.de (eine alterna(t)ive Community, eine mit etwas höherem Niveau?)
      anyway
      werner

      P.s.: röhren lange ist ein immer noch nicht gestartetes Möchtegern-Startup von mir, ein Hobby, wo vielviel Herzblut schon reinfloss.... D A such ich händeringend nach Mittäternnnnnnn!!!!!
      werner

      Antwort
      1. Au weia!!! Ich find den "edit"-Knopf nicht, der Text ist ein wenig durch ein ander ge raten, Merde! Kann ich das jetzt noch irgend wie ändern? Kein guter einstand hier, au weia!
        werner hat etwas Mist gebaut....

        Antwort
  24. Isa

    Hammer!!!

    Ich selbst konnte mit dem Wort nichts so recht anfangen und wie du sagst, eine eindeutige bzw. zufriedenstellende Erklärung gibt es nicht.

    Ich (w/28) bin selbst lesbisch, allerdings habe ich mir das erst später eingestanden. Das Problem ist bzw. war das man von Anfang an in eine Rolle gepresst wird und versucht einfach nur normal zu sein. Aber man ist nicht glücklich.

    Innerhalb eines Jahres habe ich mich von Grund auf verändert, so wie ich mich eben fühlte wie ich bin und seien sollte.

    Kurze Haare, verschiedene Tätowierungen, lässige Klamotten... naja lässige Klamotten waren schon immer mein Ding 🙂 ... einfach das Gefühl mich nicht schlecht zu fühlen, dass es eben so ist wie es eben ist.

    Jedoch muss ich gestehen das mein Umfeld, also Menschen die mich schon ewig kennen, mit dieser rasanten Veränderung nicht ganz so zu recht kommen... ich meine ich versteh sie ja auch irgendwie, aber nur weil ich diese äußerliche Veränderung habe, bin ich immer noch ich... klar habe ich eine andere Grundeinstellung und es wäre eine Selbstlüge, wenn nicht... aber bin immer noch die Schwester und die Freundin wie bisher.

    Es ist schwierig zu erklären...
    Ich merke ja selbst das ich mir gegenüber eine andere Einstellung habe und ich glaube das ich auch noch weiter daraus wachse und lerne... ich behandle die Menschen in meinem Umfeld weiterhin wie zuvor, dennoch merke ich das diese Veränderung bzw. meine eigene Einstellung mir gegenüber, ihnen das Gefühl gibt das ich jemand anderer bin... :/

    Ich hoffe man kann das einigermaßen verstehen 🙂

    Fakt:
    Ich weiß wer ich bin und ich weiß was ich will... ich finde es wichtig das gerade jüngere die Möglichkeit haben sich dementsprechend auszutauschen, damit sie nicht genau das Gleiche wie ich durchmachen müssen und erst später erkennen müssen wer sie eigentlich sind...

    Daher will ich einfach nur sagen, dass ich das was du hier tust absolut klasse und bewundernswert finde... du dir die Zeit dafür nimmst und von deinen persönlichen Erfahrungen sprichst...

    Ich bin davon überzeugt das es anderen weiterhelfen wird und das ist mit Sicherheit der Zweck gewesen...

    Also DANKE Janni

    Antwort
  25. Danni

    Endlich mal eine Seite wo man sich wirklich angesprochen fühlt ....
    Mir geht es nicht anders seit Jahren versuche ich raus zu finden was das mit mir ist und vorallemkurz warum 🙂
    Mittlerweile finde ich mich gut wie ich bin doch es gab auch andere Tage ..... Kinder können grausam sein 😀
    Ich finde es gut dass du dir so etwas wirklich großes vorgenommen hast und auch am Ball bleibst 🙂

    Ich habe mich übrigens innerlich immer mehr als Kerl gefühlt und hatte auch seeeehr viele eher Jungs typische Hobbys als Kind ....
    Allerdings äußerlich schwanke ich je nach Gefühlslage mal ein absolutes Weibchen wie es im Bilderbuch steht

    Antwort
  26. ___lion___

    Hallo Janni,
    danke für deine Seite hier*-*. Ich (w) (lesbisch) selber habe mich wie viele hier ständig gefragt was ist das warum fühle ich mich so und warum will ich so Aussehen. Ich mag keine Kleider tragen klar sie sind wunderschön aber ich stehe vor meinem Spiegel und denke das bin nicht ich. Ich liebe Männer Tshirts da sie einfach toll geschnitten sind kein Dekoltee und fallen einfach toll. Ich finde es super das du den Begriff auf deine Art definierst so das man es einfach verstehen muss;). Ich hoffe das deine Idee funktioniert:). Danke Janni. ////lion

    Antwort
    1. Tom

      Also ich bevorzuge ja Frauen-Tshirts. Sie sind sehr figurbezont und schmiegen sich perfekt an meinen Körper und bringen meine krurvige Figur gut zur Geltung. ^^

      Antwort
  27. Alina Ieva

    Hey Janni,
    deine Seite ist der absolute hammer 🙂 Ich bin echt begeistert!!!
    Ich selbst bin lesbisch und finde es total interessant Was du da geschrieben hast.
    Jetzt verstehe Ich auch endlich zu 100% was androgyn bedeutet.
    Also Ich bin jedenfalls total begeistert von deiner Seite.
    Suuupppppiii 😀

    Antwort
  28. Pflaster

    Bin so froh diese Seite gefunden zu haben.
    Ich hab nie verstanden wer oder was ich bin. Kannte nur Transgender und co. Ich wollte nie nur männliche oder nur weiblich sein. Ich wollte immer beides und hab mich als Frau nie wohl gefühlt, da ich leider sehr große Brüste hab.Ich wollte immer ein wenig von beiden sein, konnte mich aber nirgendwo zu ordnen.
    Ich bin nun sehr froh zu wissen das ich nicht alleine bin.
    Und würde mich freuen wenn es mit dem Chat klappt 🙂

    Antwort
  29. Conrad

    http://www.youtube.com/watch?v=CQVyUHbBBrY

    Hi, ich bin nicht androgyn, aber das Thema ist echt spannend!
    Als ich begonnen habe mich damit zu beschäftigen war es sehr schwer überhaupt genaue Infos zu finden. Deshalb finde ich die Seite auch so gut, weil sie persönliche Einblicke abgesehen von der Erklärung "Mann/Frau vereinigt" bietet.

    Die Website habe ich erst entdeckt, nachdem dieses Video entstanden ist. (Zum Glück, denn sonst gäbe es diesen Beitrag gar nicht 😀 )
    Die Produktion hat mir viele informative Eindrücke übermittelt, doch da ich leider erst danach angefangen habe, wirklich tiefgründiger in das Thema einzusteigen, würde ich gerne wissen, was andere Leute von der Botschaft des Videos halten und ob sie den Kern der Sache trifft.
    (Leider bin ich mir nämlich immer noch nicht ganz sicher, ob mein Verständnis von Androgynität stimmt.)

    Hier der Link:
    http://www.youtube.com/watch?v=CQVyUHbBBrY

    Ich hoffe es gefält euch und ihr könnt mir ein paar nützliche Infos geben 😉

    Antwort
  30. Abrakadabra

    Danke, danke, danke

    ich bin biologisch gesehen männlich und androgyn. Ich habe schon in der Kindheit eher mit Puppen gespielt und die High Heels von der Oma anprobiert, war immer mehr mit Mädels befreundet später, als die Mädels Brüste bekamen waren die Jungs doof und ich hatte fast keine Freunde mehr und bin dann erst mal mehr oder weniger allein da gestanden. Ich konnte damals nicht verstehen warum die Mädchen sich distanzierten und die Jungs mich komisch fanden ich konnte mich nie wirklich in eine dieser Rollen hineinversetzen und konnte die Geschlechter eigentlich nur Optisch trennen - man sollte dazu sagen ich bin in einer Ländlicheren Gegend in Bayern aufgewachsen wo die Weltanschauung noch sehr "traditionell" ist und habe mich daher nie getraut mit irgendwem darüber zu reden(ich habe bis vor 2 Jahren meine Bisexualität nicht ausgelebt und bin jetz 23) was bei mir auch definitiv psychische Probleme hervorgerufen hat ich habe mich allein und verlassen gefühlt und hatte daher ständig Wut im Bauch die ich durch Schlägereien auf dem Schulhof kompensiert habe, hatte daher ständig Probleme in der Schule und sehr viele Sitzungen beim Psychologen. Als ich dann älter wurde und fand ich mich damit ab das ich anders war machte um die Wut zu kompensieren viel Sport - ich wollte ja eigentlich nie jemandem wehtun und es tat mir im nachhinein immer leid - und wurde zum Einzelgänger und Mitläufer. Als ich 18 wurde zog ich von Daheim aus und ab in die Stadt wo ich mir Anonymität versprach, die hatte ich dann auch aber mein Selbstbewusstsein war immernoch mies und ich konnte das "was denken die Leute" nicht abstellen. Zum Glück fand ich dann durch Sport und Musik Freunde - richtige Freunde die hinter mir standen - und eine sehr gute Freundin, ohne die ich wahrscheinlich heute noch niemanden davon erzählen könnte die hat mir damals angemerkt das mit mir was nicht stimmt und hat mir förmlich jedes Wort aus der Nase gezogen als sie wissen wollte was mit mir los ist, ich habs ihr dann doch stotternd erzählt, sie ist sehr... nennen wir es mal alternativ - und hat einfach nur gefragt ob das alles ist 🙂 und das sowas doch eigentlich ganz normal und OK ist. Ab dem moment gings dann erst mal richtig Steil aufwärts mit dem Selbsbewusstsein und ich trug in unserer WG (2 Jungs - die es natürlich als zweiter und dritter erfahren haben - , ich, und als Inventar meine beste Freundin) auch mal Frauenkleidung und innerhalb von ein paar Wochen wusste mein kompletter Freundeskreis bescheid und ich wurde so akzeptiert wie ich bin, ich fühle mich mehr weiblich aber habe auch sehr viele maskuline Züge und bin vom Aussehen her doch sehr männlich und traue mich daher nach wie vor nicht meine weibliche Seite in vollen Zügen auszuleben, weil ich mir nach wie vor viel zu viele Gedanken darüber mache was wohl die Leute von mir denken würden wenn sie mich in femininer Kleidung auf der Strase sehen würden. Allerdings gibts in der Richtung auch schon Fortschritte: ich verhalte mich so wie ich wirklich bin und nicht wie ich es mir die Gesellschaft als Mann vorschreibt eben zu nem großen Teil maskulin andrerseits auch sehr feminin ich zupf mir die Augenbrauen, rasiere meine Beine, benuzte Makeup,zeige offen das mich Frauendinge interessieren und fühle mich damit auch deutlich besser.

    Ich arbeite nach wie vor noch an meinem Selbstbewusstsein um das "was denken die Leute" abzuschalten und wenn unsere Gesellschaft nicht so engstirnig wäre würde das ganze auch leichter gehen aber ich bin da ziemlich zuversichtlich was das angeht.

    Hupps jetz hab ich nen Roman über meine Lebensgeschichte verfasst - wers nicht lesen will kann ja weiter scrollen oder hat schon weiter gescrollt - ich bin jedenfalls Froh das mal von der Seele geschrieben zu haben.

    Was ich eigentlich damit sagen wollte ist das jeder Mensch sich so Akzeptieren sollte wie er ist und es nicht verdrängen sollte, klar ist unsere Gesellschaft da ein bisschen kleinkarriert aber verdrängte Charakterzüge seid nicht ihr und habt Vertrauen in eure Freunde denn wenn es richtige Freunde sind akzeptieren sie euch so wie ihr seid.

    Das klingt jetz alles nach nem doofen Selbsthilfe gequatsche aber mir hätte so etwas damals sehr geholfen und einiges erleichtert. Daher hoffe ich das ich hier die Leute erreiche die diese Hilfe eventuell brauchen.

    Außerdem möchte ich ein dickes Dankeschön an Janni richten dafür das du diesen Blog eröffnet hast und an alle die Kommentiert haben - Danke - mir hat dieser Blog und die Kommentare sehr dabei geholfen haben meine Identität festzustellen und dadurch mein Selbstbewusstsein ganz schön zu pushen.

    Vielen Dank daher nochmal an Janni für den Blog und alle anderen für die Kommentare.

    PS: wie siehts jetzt eigentlich mit nem Forum aus??

    Antwort
    1. Lucius

      Hallo "Rosa Aristides",
      das finde ich super :DD
      ich selbst bin grad iwie auch sehr unsicher bzw. weiß einfach, dass ich nichts weiß, was Geschlechter"rollen" angeht, bzw. wo ich mich einordnen soll, da ich mich ein BEIDEN sehr wohl fühle und es liebe... ganz ehrlich^^, von den Jungs mal als Männlein mal als Weiblein angehimmelt zu werden... Genauso von den Mädchen... Ich kann frei wählen und fühle mich einfach wohler... ich kann mehr das sein, was ich bin und das möchte ich gern auch weiterhin. Abgesehen von meinen weiblichen Kurven, die sich super mit der richtigen Taktik und Kleidung verbergen lassen, sehe ich vom Gesicht eben entweder wie n hübscher Kerl oder wie ne süße Frau aus... ich geh seit Jahren als beides durch und jetzt möchte ich es einfach ausleben und ich muss sagen es gefällt mir, ich fühle mich wohl und es kommt dabei soagr noch gut an oO? 😀
      Es wäre cool, wenn es mal einen Chat oder ein Forum dazu geben würde, aber FB ist schon mal ein guter Anfang 😉
      lieben Gruß an alle Lucius

      Antwort
  31. Saba

    Hi! Ich (w) finde deine Seite sehr aufschlussreich und bin eigentlich hier gelandet, weil ich bereits zum zweiten Mal innerhalb kürzerer Zeit jüngeren Männern erklären musste, was es bedeutet, wenn jemand androgyn aussieht. Beide kannten den Ausdruck zu meinem Erstaunen nämlich nicht. Früher mal - ich bin schon erwachsen - wusste man in den Kreisen, in denen ich mich bewegte selbstverständlich, wie ein androgyner Mensch aussieht.
    Nun gut, nun hab ich gegoogelt und entdecke, dass nun anscheinend die Definition mehr in Richtung "Intersexualität" geht oder -wie hier - sich mehr auf die Frage bezieht "wie fühle ich mich, eher weiblich oder männlich oder sowohl als auch?" unabhängig vom biologischen Geschlecht.
    Wichtige Fragen, die sich vermutlich viele stellen, die aufgrund ihres Aussehens, ihrer Einstellung und/oder ihres Gefühlslebens nicht den gängigen männlichen/weiblichen Klischees entsprechen.
    Deshalb viel Erfolg mit deiner Seite und lg Saba

    Antwort
    1. Adam

      Ich verstehe unter dem zustand das paradiesische, bedingungslose akzeptanz und toleranz vom schamlosen Begegnung, was für eine Rolle soll das Geschlecht dabei spielen? Adam war alleine und gab wegen das androgyn empfinden auf;-)auf die liebe ist nicht viel besser, wenn die Menschen nur glauben was Sie sehen und des Glück nicht mehr eigener schmied ist. Gib die Verantwortung nicht weg und entscheide selber ob bedingungslos eine Fusion oder Zustand ist

      Antwort
  32. Seda

    Interessant, wirklich! Vorher habe ich mich noch nie mit diesem Thema befasst, aber heute hat mich dann doch mal die Neugier gepackt und ich habe mal ein bisschen "rumgegoogelt" und dabei bin ich auf deinen Block gestoßen. Naja, was soll ich sagen? So ein bisschen trifft es ja schon auch auf mich zu! 😉 Obwohl ich mich eigentlich immer mehr weiblich sehe (sehen will?). Naja, mal so und mal so halt! Ist meistens stimmungsabhängig, worauf ich gerade mehr Bock hab! 😀

    LG

    Antwort
  33. das leben ist so schnell geworden, man diskutiert und sucht ne ewigkeit nach irgendwelchen begriffen oder aussagen, ob, wo oder wie man sich selbst kategoriesiert. ich habe jahre verbracht danach zu suchen, wo ich hineinpasse. erst als ich aufhörte zu suchen, habe ich mich gespürt. ohne einen begriff zu finden, der mich aufnimmt oder mich mit einschließt. es geht mir wunderbar.. ich bin, einfach. ich. aber danke jedenfalls für die nette seite! jetzt bin ich um einen begriff bereichert.

    Antwort
    1. Thommy

      Ich bin kein Crossdresser, fühle mich aber auch nicht als klassischer (Macho)-Mann. Außerdem sehe ich nun gar nicht weiblich aus. Ich habe bei http://transgender.at/cogiati/cogiatitest.html den Test gemacht. Einfach mal so. Ergebnis des Test: Ich bin wohl androgyn. Ja, das war es wohl, genau der Begriff hat mir gefehlt. Ich bin froh, mich nun zuordnen zu können.

      Antwort
      1. Saba

        Ich (w) hab mir gerade den von dir erwähnten Test angesehen und muss sagen, dass das einer der schlechtesten Tests ist, die ich seit langem gesehen habe! Und ich kenn mich da ziemlich gut aus! Ich weiß nicht, ob es am Test per se liegt oder nur an einer miesen Übersetzung aber der Test ist meiner Meinung nach Schrott! Ich wollte das nur erwähnen, falls jetzt die Leser alle diesen Test machen und daraus dann irgendwas ableiten. Dessen ungeachtet freut es mich ehrlich für dich, dass du eine Zugehörigkeit für dich gefunden hast und dich damit gut fühlst! Meine Kritik beziehst sich also wirklich nur auf den Test und nicht auf den Rest deiner Aussage! Das ist mir sehr wichtig!
        Glg Saba

        Antwort
  34. Xochitl

    Das Kommentar von Crizz am 10 September, was er/sie da beschrieben hat in den ersten Zeilen- das ist genau das was ich auch kenne.
    Und jetzt bin ich 43 und es ist...das selbe wenn Leute mich sehen. Sie können nicht einordnen.
    Ich habe sehr gehadert mit meinem Namen denn - der Name ist Identität. Die Haupaussage liegt auf der geschlechtlichen Zuodnung. Elisabeth ist weiblich
    also Frau Elisabeth usw. Ich bin zwar "auch" weiblich doch das ist nicht meine Identität und Geschlecht. Denn Geschlecht ist auch soziale Interaktion.
    Oder das Wesen eines Menschen.
    Nordamerikanische Ureinwohner hatten eine Kultur die neben den zwei Hauptgeschlechtern auch noch Zwischengeschlechter erkannten.
    Ich bin weder Frau noch Mann und innerlich doch beides.

    schön das du dieses Thema aufgegriffen hast...
    Leute die sich dazwischen befinden haben oft Schwierigkeiten um es milde zu formulieren

    Antwort
  35. Crizz

    Hallo, die Frage die mir mein Leben lang entgegenschlägt:"bist Duein Junge oder ein Mädchen?" Oder der Kommentar früher "Sie haben aber einen hübschen Jungen,wie heißt Du denn?"Auf die erste Frage hab ich dann irgend wann nicht mehr geantwortet,das 2te empfand ich dann doch irgend wie als Kompliment.(Meine Eltern eher nicht)
    I´m TV liefen "5 Freunde",das haben wir dann nach gespielt,wer war da "George"? Irgend wann hab ich mit meiner besten Freundin ausgemacht uns neue Namen auszusuchen hab mir dann Jamie ausgesucht weil männlich und weiblich.Mittlerweile finde ich meinen Namen ok,das was geblieben ist die Jungs haben die cooleren Klamotten...hänge irgendwie dazwischen

    Antwort
    1. kathy

      hey das geht mir wirklich haargenau so!!!
      Ich bin so froh diese Seite gefunden zu haben - habe zufällig mal was über androgynität gelesen und so gedacht: heeeey das trifft voll auf dich zu! Bin halt schon seit längerem "auf der suche" wo ich mich einirdnen kann, aber habe nichts gefunden bis jetzt... Aber eigentlich habt ihr Recht. Das "Einordnen" wollte ich schon lange ablegen... :/
      riesiges DANKESCHÖN!!!!

      Antwort
  36. Jenny

    Ich find deine Seite einfach Super. Ich bin M weis aber eigentlich auch nicht wo ich richtig hingehöre lebe teils als Frau und teils als Mann. Würde mich freuen etwas von Gleichgesinnten zu hören.

    LG

    Jenny

    Antwort
    1. CJ

      Hallo Jenny ! Diese Website ist wirklich spitze! Mir geht’s etwa gleich wie Dir. Ich war nie der typische Junge oder Mann. Habe zwar schon männliche Charakterzüge aber auch viele weibliche. Auch das Denken ist gemischt. Kleidung ist auch so ein Thema … halt irgendwie dazwischen. Lg CJ

      Antwort
  37. Chris

    Hallo,

    Ich bin Mitte 40 und M , finde seit jeher in den Mädchenabteilungen meist viel schönere Kleidung als in den Männerabteilungen. Ich hab mir deshalb schon öfters Jacken in den Frauenabteilungen gekauft, achte allerdings dann wiederum darauf dass diese nicht zu "feminin" aussehen.
    Ich weiss aber nicht ob ich mich wirklich als adrogyn bezeichnen kann.

    Antwort
  38. Toni

    Hallo ich bin froh hier zu sein es gefällt mir hier,,die seite ist sehr gut 🙂 nun gut ich bin Lesbisch und das war ich schon immer. Und ich mag Androgyne Frauen sehr,, ich habe auf Facebook immer nach Gruppen gesucht oder Seiten aber die sind immer auf Französich.Da habe ich eben meine eigene Seite auf gemacht und alles über Androgyne Menschen gesammelt,, und da bei auch hier gelandet,, ich bin nicht Androgyn sondern Feminin und weiß was ich heute bin. Was nicht immer so war,, ich war mal Maskulin dachte es wäre mein weg. Aber das fühlte sich nie Richtig an bis ich eine Androgyne Frau kennen gelernt habe,, und von dem Tag an wusste ich was ich sein wollte. Ganz Frau und es fühlte sich endlich richtig an ich hab mich wieder gefunden und weiß das ist mein Weg. Warum mag ich Androgyne Menschen weil mein beste Freundin Androgyn ist und die Art wie sie ist wie sie lebt,, gefällt mir einfach. Na ja nun hab ich ein wenig von mir erzählt,, ich wünsch euch alles Liebe 🙂 Und die Idee eine gruppe auf Facebook auf zu machen gefällt mir auch. Na dann wünsche ich dir Liebe Janni noch viel Glück und Erfolg mit deiner Seite 🙂 https://www.facebook.com/LesbenInGoslar

    Antwort
  39. bell

    hi..
    also ich bin voll gegeistert von der Seite hier..ihr seit alle so strak u mutig..ich weiss leider echt noch nicht wo ich hingehöre..bin eigentlich total ne feme aber zur zeit..is das andetsrum..mit menschen sind geschockt..is nicht so einfach damit umzugehn..aber ich denke bin hier genau richtig bei euch..hoff ich sehr

    Antwort
  40. 121997

    Erstmal: Geile Idee mit der Website! Ich bin nämlich schon immer mehr ,,Junge'' als ,,Mädchen'' und habe mich dementsprechend auch Gekleidet und benommen. Ich hab es sogar irgendwie geschafft, die ,,Hello Kitty'' Zeitalter zu überstehen, ohne zu wissen was das ist 😀 Meine Freundinnen haben mich dann in der 6. Klasse darüber aufgeklärt. Meine Freunde sind übrigens ,,normale'' Mädchen, aber sie akzeptieren wie ich bin :)Für mich war es halt normal die Sachen von meinem Bruder zu tragen 😀 Ich möchte aber dennoch noch erwähnen, dass ich mal versucht habe, mich ,,mädchenhaft'' zu kleiden. Resultat: Fühlte mich total unwohl, wie so ne Puppe....
    Jetzt mal ein bisschen Frust abbauen:
    Ich,15 Jahre alt,weiblich komme in die Erste Klasse und das erste was ich gefragt wurde war: Bist du ein Junge oder ein Mädchen ? Ok, schön und gut, früher sah ich wirklich wie ein kleiner Junge aus, aber dann 8/9 Jahre später mich immer noch das zu fragen ist doch dumm ? Und ich möchte an der Stelle sagen, dass ich lange Haare und so weiter hatte... Ich hing mit Mädels ab und so weiter. Joar, mittlerweile kann ich schon viel vertragen da ich schon viel zu hören bekommen habe : ,,Bist du lesbisch''Nein, ,,Warum ziehst du dich so an''Weil ich mich so wohl fühle,, Willst du dich umoperieren lassen'' nein!
    Meine Antworten brachten mir immer einen schrägen Blick ein, denn die Gesellschaft von heute denkt ja meist: Zieht sich an wie ein Junge→ Lesbe, Transexuelle oder schlimmeres... Furchbar! Außerdem dachte ich jahrelang echt, dass ich die einzige wäre, die so ist, aber jetzt hab ich das hier gefunden und denke nur: Geile Idee, siehst bist doch nicht son Einzelfall! Großen Dank übrigens an Janni, hier wird man auch besser aufgeklärt als an anderen Websiten 😀 Würde auch persönlich mal gerne andere Menschen kennenlernen, die auch sowas haben. Vielleicht wäre eine Facebookgruppe, die nur für spezielle Mitgliedern das richtige ,oder son Chat oder so? Nur so ein Vorschlag... wäre cool 🙂

    Antwort
    1. 121997

      Äh, also ich bin aktuell 15. Ich kam nicht mit 15 in die Erste Klasse.
      Gehe jetzt auf die EP, also Zehnte/Gymi...
      Nicht das jetzt jemand was falsch versteht 😀

      Antwort
  41. Caro

    Ich bin weiblich und lesbish.seit ich kurze haare habe fühle ich mich keinem Geschlecht zugeordnet :S
    Alle denken ich sei ein junge auf den ersten blick odrr vergleichen mich mit justin bieber

    Weiss nicht was machen :S

    Antwort
  42. Nicky

    Halöle Leute xD
    Macht euch nicht zufiel gedanken über normal oder nicht normal, über zu jung oder zu Alt dafür .
    Ich denke alles was so um uns passiert iss doch nur normal weil es seits menschen gibt immer schon so war und des find ich dooof...dem sowas wie ne norm oder MIT der Masse schwimmen eingefallen ist war in diesem Moment sicher hackedicht 🙂
    also ich liiiieeebe anders und nicht normal das iss nicht so langweilig.
    Egal wie alt oder unnormal man ist morgen kann das Leben schon forbei sein also tut euch was gutes

    wir Androgynies sind der norm nach nicht normal aber macht euch keine Sorgen denn eins sind wir bestimmt nähmlich was besonderes und einzigartiges:-D

    lg Nicky

    Antwort
  43. black_lion

    Finde deinen Blog sehr aufschlussreich, obwohl ich mit den ganzen Bezeichnungen nicht wirklich viel anfangen kann da ich mich mit keinem richtig identifizieren kann.
    Was ich aber sicher sagen kann, ich bin so wie ich bin!
    Vielleicht geht es ja auch anderen so, die sich nicht in irgendeine Schublade stecken lassen/können.

    Aber mach weiter so, würde mich freuen mehr hiervon zu lesen!

    mfg
    Lion

    Antwort
  44. Lola

    Ich denke das war ursprünglich mit androgyn gemeint:

    Link zum Buch

    In diesem Buch tituliert "androgyn" eine Person, die sowohl typisch weibliche als auch typisch männliche Charaktereigenschaften ausgeprägt hat.
    Hohe Werte auf beiden Skalen werden mit höherem Selbstbewusstsein in Bezug gebracht.

    Antwort
  45. Wilhelm

    Hallo,

    schön das ich diese Seite gefunden habe. Bin derzeit in einer sehr zerrissenen Phase und hadere mit meiner Körperwahrnehmung aufs heftigste. Ein Forum oder Chat, wo ich Menschen mit ähnlichem Erleben finde und das auf deutsch wäre soooo super...
    zum selber machen fehlt mir aber die Erfahrung und im Moment auch der Antrieb

    Wilhelm

    Antwort
  46. JuL

    "Warum tun sich Erwachsene so schwer damit?"
    tjaa... hhhm.. also kurtz gefasst: weil es total unnatürlich ist (und wenn es erstmal nicht so erscheint) dass JEDER MENSCH m./w. sein muss. Das ganze Verhalten wird vom Geschlecht bestimmt (wenn du eine Vagina hast, dann hast du dich wie eine Frau zu fühlen, möchtest Kinder haben und begehrst Männer), die Kinder haben dieses Schema noch nicht so tief verinnerlicht und sind offener. Erwachsene hingegen müssen das Schema (wieso auch immer) intuitiv aufrechterhalten und lassen auch keine Abweichungen davon zu. :=)

    Antwort
  47. JuL

    Hey Alle zusammen =)
    finde die Seite richtig super!
    Wie wäre es mit einem Forum (vielleicht nur für registrierte Nutzer, um etwas Privatsphäre zu schaffen), wo man sich mal alles ' von der Seele schreiben' könnte?
    Janni, arbeite bitte weiter an dieser Seite, ich bin mir sicher, daraus wird sich noch was richtig gutes entwickeln 😉
    Es ist immer von großer Bedeutung, zu wissen das man nicht allein ist, und es anderen Menschen ähnlich geht... Gerade wo man verzweifelt nach einer Identität sucht, sich nirgendwo angenommen fühlt oder einen einfach alles nervt... kann DEINE Seite guten Dienst leisten und womöglich sogar mal so manchen Suizidversuch verhindern 😉
    ( P.S hab mich mit anderem Thema im Bereich Geschlecht etwas genauer beschäftigt, da berichten viele, dass gerade die empfundene Einsamkeit die Menschen zum verzweifeln bringt)

    Antwort
  48. Nicky

    haama geile seite find ich supi 🙂
    bis gestern wuste ich zwar noch nicht was androgy bedeutet aber bei mir war immer was anders als kleiner bub sagte man mir immer ich sei ein hübsches mädchen ich spielte mit meinen freundinnen und doch war ich stolz ein junge zu sein.
    vor einem jahr fand ich gefallen an der emo szene entlich eine Möglichkeit die feminine seite auszuleben. ich laufe gern in leggins rum und glätte mir die haare doch deswegen binn ich nicht schwul ich habe ne freundinn. ich binn gerne weiblich und männlich zu gleich auf der anderen seite steht man zwischen zwei Stühlen und deswegen freut es mich sehr so eine seite gefunden zu haben um offen darüber zu reden 🙂

    Antwort
    1. JuL

      Du bist echt gut, denn du hast bereits eine 'Nische' gefunden, wo du dich am meisten wohl fühlen kannst... so manch Anderer sucht Jahrzehnte lang nach einer Möglichkeit sich nicht unterordnen/aufgeben zu müssen.

      Antwort
  49. Rosa Aristides

    Grüße!

    Ich bin hier schon ein paarmal hängen geblieben, daher hinteröase ich jetzt auch mal ein paar Zeilen 🙂

    Zuerst möchte ich sagen da ich es toll finde, mal eine Seite zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum zu finden. Die meisten Seiten hierzu sind ja dann eher auf englisch, die Sprache wäre für mich zumindest nicht das Problem, aber man gewinnt den Eindruck als wäre das Thema bei uns weitestegehend braches Land, respektive daß es bei uns kaum derarte Menschen gibt wegen Austausch. Das ist natürlich schade, ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt einen Blog oder dergleichen zu dem Thema anzufangen.
    Insofern freue ich mich diese Seite hier zu finden - ich muss mich da auch der Frage nach einem Forum anschließen, die Idee finde ich auch ausgesprochen gut.

    Zu meiner Person - ich bin Mitte 30 und selbst androgyn. Zum Einen habe ich das Glück daß mein biologisch weiblicher Körper glücklicherweise nicht sehr ausgeprägt weiblich ist (von Hinten wurde ich schonmal für einen Kerl gehalten *g* ) - aber auch von meiner Identität (hmm, das lässt sich immer so schwer ausdrücken, wie ich finde) bin ich wohl eindeutig androgyn. Wenn ich zurückdenke wie ich als Kind so war, dann sehe ich da auch schon eindeutig androgyne Wesenszüge und Interessen, sprich ich bin so auf die Welt gekommen - schätze das wird so ziemlich allen anderen androgynen Menschen ganz ähnlich gehen.

    Ich bin generell nicht so begeistert von stereotypen Rollenklischees, die Medien mit Niveau Bodensatz quellen ja geradezu über damit. Meiner Beobachtung nach hat jeder Mensch, der sich 100% mit seiner Biologie identifizieren kann, dennoch immer Charakteristiken des anderen Geschlechtes in sich, inwiefern sich das dann verschiebt ist immer ganz individuell - ich finde das auch immer äusserst nervig bis hin zu völlig respektlos wenn man als androgyner Mensch dann von Aussenstehenden (die einen meistens dann eh nur flüchtig kennen) krampfhaft auf die Wesensanteile festnageln, die zufällig dem biologischen Geschlecht entsprechen, der Rest wird dann ignoriert - aber das ist doch *genau* typisch Frau! Ätzend ... oder, das musst du doch toll finden, weil du bist doch eine Frau ... schrecklich.

    Was das optische angeht war mir bis vor einiger Zeit nie so wichtig als androgyn wahrgenommen zu werden, ich hatte sehr lange Haare und lief auch mal mit langem Rock und Spitzenshirt rum - aber eben nicht nur. Ganz instinktiv hab ich seid ich 14 war schon genauso in der Herrenabteilung eingekauft wie bei den Mädels. Oder Papas Hochzeitsanzug getragen. Im Moment fühle ich mich aber in deutlich maskulineren Klamotten am wohlsten, die Haare sind ab, gute 75cm. Fühlt sich hervorragend an, endlich passt da wieder alles zusammen.

    Herrjeh, ich könnt jetzt noch nen halben Roman zusammenschreiben - jedenfalls, ich finde die Idee mit dieser Seite hervorragend und hoffe bald mehr zu lesen - solltest Du noch nen (Gast-)Autor oder sowas benötigen, ich wäre gern dazu bereit auch etwas beizutragen 🙂

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    1. JuL

      "Meiner Beobachtung nach hat jeder Mensch, der sich 100% mit seiner Biologie identifizieren kann, dennoch immer Charakteristiken des anderen Geschlechtes in sich"
      oooh, du bist richtig aufmerksam, und hast von sich aus die Erkenntnis gewonnen, die seit 90er Jahren von Profs. diskutiert wird. Man sagt dazu unter anderem : "Kultur der Melancholie" : da die Gesellschaft so viele Einschränkungen der Geschlechtsidentität vorschreibt, kann der Mensch viele Wünsche nicht ausleben (da es ja nicht konform wäre) So trägt man den Wunsch in sich, ohne das *Ich* mal richtig ausbauen zu können

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  50. Nika

    Hey...schöne Seite, gut, dass man endlich mal sowas findet.
    Kleidung spielt ja eine so große Rolle, zum Glück lässt sich damit so viel machen. Ich leg viel Wert drauf, dass meine Sachen neutral bis männlich aussehen, also von beiden Geschlechtern getragen werden könnten. Klappt momentan auch ganz gut, nut frag ich mich immer wie das wird wenn ich mal älter bin. Ich meine...kann ich mit 40 noch Cap und Bikerboots tragen? Kann ich mit 50 oder 60 noch abbinden und Turtleneck-Pullis anziehen? Wird man nicht automatisch mal zu ner Oma in Bluse und Bügelfaltenhose?
    Ich wünsche mir so sehr Vorbilder, ich hab das Gefühl, dass hier ganz alleine zu erleben, sozusagen als erste Generation, an nichts kann man sich orientieren. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich einmal sein werde, wie man mich sehen und akzeptieren wird. Das verunsichert mich.
    Wenn irgendjemand Fotos von älteren Leuten hat, egal ob androgyn, trans*, tomboy, queer, irgendwas, vielleicht würde mir das helfen, mich besser zu fühlen.

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      1. Elischeba

        Mich hat das so sehr berührt, dass ich noch mal was ergänzen möchte ----
        "..... wie man mich sehen und akzeptieren wird" - das ist ja die Frage JEDES heranwachsenden Menschen. Ich glaube das hat gar nicht unbedingt was mit Geschlechterzugehörigkeit zu tun, sondern damit wie Eltern und Familie einen annehmen. Wenn Eltern ihr Kind, so wie es nun mal ist, mit allen Facetten seiner Persönlichkeit, annehmen und in der Entwicklung unterstützen, dann wird es sich richtig fühlen. Und dann kann folglich das Problem mit der Selbstfindung nicht besonders groß oder gar nicht vorhanden sein.
        Wenn Eltern das aber, aus welchen Gründen auch immer, nicht tun oder nicht tun können, wenn sie sich ein Bild von ihrem Kind machen, es gern in eine Richtung bringen möchten, Anforderungen stellen, die es gar nicht erfüllen kann, eigene nicht gelebte Sehnsüchte auf ihr Kind projizieren, es schlimmstenfalls in irgendeiner Form missbrauchen, dann bleibt dem Kind nichts anderes als sich falsch, einsam und unverstanden zu fühlen. Ich weiß wovon ich rede! Das Leben hat Dich so gewollt wie Du bist, sei stolz auf Dich, Du bist richtig und wertvoll. Mich hat lange Jahre dieser Gedanke getröstet: ein Strand besteht aus unzählbaren Sandkörnern, aber ohne jedes einzelne Sandkorn gäbe es den Strand nicht; die Menschheit besteht aus 7,... Mrd. Menschen, aber ohne jeden Einzelnen gäb es die Menschheit nicht. Sei einfach Du und folge Deinem Herzen, Deinem Bauchgefühl, Deiner Phantasie, Deiner Sehnsucht, Deinen Träumen oder was auch immer. Du bist völlig okay.

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  51. Nicki

    Gibt es hier auch bald ein Forum? Das würde mich sehr freuen.
    Ich war als Kind ein typischer Tomboy, mittlerweile bin ich - ja was bin ich eigentlich?
    Ich habe ein bisschen meine weibliche Seite entdeckt. Und jetzt bin ich ziemlich durcheinander.

    Ich stecke nicht "im falschen Körper" - ein männlicher wäre genauso "falsch". Und vielleicht sogar noch schlimmer. Als Tomboy ist man ja gesellschaftlich fast akzeptiert, aber als Tomgirl?
    Mit Tomgirls hab ich ehrlich Mitleid.

    Wobei ich langsam das Gefühl habe, dass Tomboys auch nur bis zu einem gewissen Alter akzeptiert sind. Ich habe heute mehr denn ja das Gefühl, von mir wird verlangt, mich wie eine Frau zu benehmen.
    (Vielleicht habe ich meine 'weibliche Seite' ja auch nur 'entdeckt', weil ich dazu gezwungen wurde...?)
    Ich soll mich schick machen, ich soll weniger 'Männerserien' gucken, ich soll mir die Hände einschmieren, weil die doch sooo trocken sind, u.s.w. Ich will das nicht, verdammt!
    Ich bin nun mal ein Mädel, das sich erst dann überhaupt was auf die Lippen schmiert, wenn sie keinen O-Saft mehr trinken kann. (An den Lippen sind mehr Nerven als an den Fingerkuppen, und wenn man da ne Wunde hat, weil vor lauter Trockenheit mal wieder was aufgesprungen ist, und da dann Säure drankommt... Das tut weh. Und einer meiner "weiblicheren" Charakterzüge ist wohl, dass ich mich nicht selbst foltere, wenn es nicht sein muss.)
    Ich hab halt einfach kein Interesse daran, mich aufzuhübschen. Wer mich mag, mag mich um meinetwillen, nicht, weil ich hübsch aussehe. Punkt.
    Kinder können das anscheinend akzeptieren. Warum tun sich erwachsene so schwer damit?

    Außerdem bin ich auch ein sogenannter 'Girl-Gamer'. Warum kann ich nicht einfach ein Gamer sein? Was soll das 'Girl' davor? Ich fühl mich doch überhauptnicht wie ein 'Girl'.

    Eigentlich fühl ich mich wie ein Neutrum.

    Mann, das sollte nur ein Kommentar werden, und jetzt ist es ein Roman. Und das trotz Kürzungen.
    Aber daran merkt man vielleicht, dass zumindest bei mir der Bedarf nach Austausch ziemlich groß ist.
    Ich würde mir wirklich wünschen, dass hier bald ein Forum entsteht. Ist das auch auf der To-Do-Liste? 🙂

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  52. Kleiner Löwe

    Hey Janni,

    hammer, hammer, hammer!!!!!!

    Deine Seite ist genial! Ich bin selbst androgyn, transgender, bli bla blubb, und habe mich mein ganzes Leben damit einsam gefühlt.

    Es war schrecklich teilweise, weil ich aufgrund vieler Traumata immer dachte,dieses Gefühl käme eben auch vom Trauma.

    Aber: So ist es nicht! Endlich finde ich mich... die Zerrissenheit, die mich oftmals fast um den Verstand gebracht hat, macht nun bei weitem mehr Sinn. Schritt für Schritt in die Freiheit. Oftmals ist es schmerzvoll, denn es treten pausenlos Fragen auf wie "Was bin ich?" "Wer bin ich?" "Wozu gehöre ich?" "Bin ich schlecht?"
    "Bin ich ein Genie?" uvm. ^-^

    Deinen Webauftritt jedenfalls finde schlichtweg super.
    Du sagst ja, du brauchst Unterstützung. Inwiefern?
    Denn ich würde dich gerne (!) unterstützen. Vllt mit einem Blog? Oder einer Seite, die wir verlinken können?

    Melde dich, wenn du magst. Ich freu mich!!

    LG, Leo Minor, dt. "kleiner Löwe" 🙂

    Antwort
      1. Jenna

        Heeeeee Janni..... also zuerst... ich bin zwar selbst nicht androgyn...
        also zumindest nicht äusserlich!
        Viele meiner Freundin sagen zwar oft das ich mich mehr wie n Typ benehme als manchen Kerle es heutzutage tun, aber sonst bin ich sehr weiblich!
        Ich weiss dies hier hat einen tieferen Hintergrund und ich möchte nicht das dass jetzt falsch rüber kommst... aber ich finde dein Foto echt Meeeegggaaaaa sweet!!! Dies hier ist zwar keine von diesen Singelbörsen...
        aber dennoch setzte ich jetzt ma alles auf eine Karte... und hoffe du schreibst bei Interesse zurück!?
        Gaaaaaaaaanz dicken Knutschazzzzz

        Antwort
    1. JuL

      tja,oft hat man einfach keinen Ansprechpartner wenn es um solches Thema geht, meist kann man sich nicht an die Verwandschaft und auch nicht an die Freunde wenden.. und wenn schon, wie soll man es ihnen beschreiben, an welchem Punkt ansetzen..? da können solche Seiten viel mehr bringen =)

      Antwort
  53. David

    Hey,
    Der ist eine tolle Idee von dir! Ich habe viel im Internet nach Interidentität und ähnlichem gesucht. Leider wurde ich immer nur auf Seiten für Intersexuelle aufmerksam. Ich sehe leider aus, wie ein Mann, bin aber definitiv keiner. Auch kein Mann, der mit klassischer Männlichkeit bricht. Einfach kein Mann. 🙂 Aber eine Frau auch nicht. Das ist verdammt kompliziert und ich hoffe hier ein paar Gleichgesinnte zu finden!
    Danke dir für den Block!

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    1. JuL

      ich hab mal gelesen, dass typisch Mann/Frau nur zwei aus fünf Geschlechterformen darstellen 😉
      es ist bloß eine Frage der Zeit, bis die Gesellschaft so weit kommt, auch die anderen Formen anzuerkennen und der Mensch sich nicht mehr an die veralteten Vorstellungen von Mann/Frausein orientieren und anpassen muss.

      Antwort
    2. Furrina

      Das Kernproblem schimpft sich Heteronormativität. Es ist die weitverbreitete Weltanschauung, das Frauen weiblich fühlen und männliche Partner begehren und umgekehrt. Diese Norm ist in vielen Bereichen nicht mehr hinreichend. Es ist allerdings keine triviale Aufgabe diese Norm, welche sich über Jahrhunderte etabliert hat, durch eine neue verbesserte Norm auszutauschen. Die Norm steckt in unserer Sprache und lässt sich da auch nicht ohne weiteres heraustrennen. Für die deutliche Mehrheit ist die alte Norm zu dem hinreichend genug und so gibt es kaum gesellschaftlichen oder politischen Druck dieses Problem von oben zu lösen. Androgyne, Intersexuelle und anderweitig queere Menschen lassen sich zu häufig einreden sie seien irgendwie falsch nur weil sie nicht in die Norm fallen. Sie sind aber vollkommen richtig! Die Norm ist falsch! Begreifen Sie sich selbst als die Norm! Das hat den großen Selbstbewusstseins fördernden Nebeneffekt, dass Sie immer genau so richtig sind, wie Sie eben sind. Queere Menschen müssen aufhören sich selbst falschen Normen unterzuordnen um Heteronormativen Menschen einen Gefallen zu tun. Umgekehrt tun diese es ja schließlich auch nicht. Die Menschheit muss erst lernen damit umzugehen, dass ihre Norm ihre Daseinsberechtigung verloren hat. Dieser Lernprozess wäre effektiver wenn sich mehr Intersexuelle und Androgyne trauen würden die Öffentlichkeit mit dieser Normverletzung zu konfrontieren. Wer wenn nicht Queers sollten einfach ungefragt die deutsche Sprache so modifizieren, damit sie nicht mehr implizit diskriminiert. Einen super spannenden Vortrag zum Thema Sprache gibt es von dem Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch. Den findet man bei Youtube & Co.

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  54. Nik

    Ich finde deine Seite sehr interessant, weil ich noch nichts Vegleichbares gefunden habe. Ich würde mich echt freuen, wenn es hier bald mehr Infos usw. gäbe... Ein Chat wäre vielleicht auch nett!? LG, Nik

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